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Montag, August 2, 2021

Anträge auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz bitte online stellen

Bei Verdienstausfall gibt es ein Recht auf Entschädigung

Alle Bürgerinnen und Bürger sind oder waren während der Corona-Pandemie von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz betroffen. Sei es, weil Schulen und Kitas geschlossen waren und Kinder zu Hause betreut werden mussten oder weil Quarantänen angeordnet wurden. Führt eine solche Maßnahme zu einem Verdienstausfall, gibt es ein Recht auf Entschädigung. Um Anträge auf eine solche Entschädigung weiterhin zügig und effektiv bearbeiten zu können, bittet die Stadt Osnabrück darum, diese online über das Portal des Landes zu stellen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten die Entschädigung in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung ausbezahlt. Arbeitgeber können sich die Entschädigung anschließend über den Arbeitgeberantrag erstatten lassen. Weil Antragsunterlagen oft nicht vollständig sind, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Bürger und Ordnung Nachweise nachfordern und einzelne Anträge mehrfach bearbeiten. Zudem müssen auf Papier gestellte Anträge zunächst digitalisiert werden. Gleichzeitig sind viele Menschen von Verdienstausfällen betroffen, was zu einer großen Anzahl an Anträgen führt.

„Wir bitten um Verständnis und Geduld, wenn Anträge deshalb nicht immer sofort bearbeitet werden können“, sagt Heike Pape, die Leiterin des Fachbereichs. Gleichzeitig appelliert sie an alle, die einen Antrag stellen möchten, dies direkt digital im Landesportal unter https://ifsg-online.de zu tun. „Das spart nicht nur uns, sondern auch den Menschen, die einen Antrag stellen, Aufwand, beschleunigt die Bearbeitung und ist ein weiterer guter Schritt in Richtung der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen“, so Pape.

 

 

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