Dienstag, 16. August 2022

VfL zieht in die zweite Runde des Niedersachsenpokals ein

Mit einem nie gefährdeten 2:0 Sieg zieht der VfL Osnabrück in die zweite Runde des NFV-Pokals ein. Dort treffen die Lila-Weißen nun auf den VfV Borussia Hildesheim.

Beginn

Im Vergleich zur Startaufstellung beim Spiel gegen den MSV Duisburg wechselt Trainer Daniel Scherning nur den Keeper: Statt Philipp Kühn hütet Neuzugang Daniel Adamczyk das lila-weiße Tor.

Unter ohrenbetäubendem Lärm hervorgerufen durch eine Sirene und einem undefinierbaren Geräusch, welches klingt als wären Außerirdische gerade durch den Hyperraum in Drochtersen gelandet, betreten beide Mannschaften das Spielfeld. Aus dem „Gästekäfig“, in dem die VfL-Fans eingesperrt sind, erklingen dagegen zeitgleich deutlich bekanntere und schönere Klänge: „Osnabrück Olé“.

Schon nach zwei Minuten macht der VfL klar, wer hier eine Liga höher spielt: Tesche flankt auf Simakala, welcher volley zum 1:0 für den VfL einnetzt.

Nach einer Viertelstunde …

… ist der VfL das klar spielbestimmende Element. Drochtersen kommt überhaupt nicht in die Hälfte der Osnabrücker. Wenn hier nicht irgendwo ein Zaubertrank verbuddelt ist, dürfte das eine klare Nummer für den VfL werden.

Nach 30 Minuten

Der Zaubertrank wurde zwar noch nicht gefunden, dennoch werden die Drochterser vermehrt in Strafraumnähe der Osnabrücker gesichtet. Das strahlt noch nicht wirklich unmittelbare Gefahr aus, aber die Gastgeber werden mutiger. Der VfL sollte schnell das zweite Tor nachlegen, damit hier Ruhe ist. Heider hatte dazu in der 30. Minute fast die Gelegenheit, sein Kopfball verfehlte das Tor nur knapp.

Halbzeit und vorläufiges Fazit

Gerüchte über den Fund des Zaubertranks in Bierflaschen, deren Klappern hier mehr zu hören ist als im REWE-Getränkezentrallager, bestätigen sich nicht. Quasi mit dem Pfiff zum Pausentee erlöst uns Tesche von allen Zweifeln und köpft nach Ecke von Kleinhansl zum 2:0 ein.

Wir sind uns sicher: Hier brennt nichts mehr an!

Nach 65 Minuten

Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine wiedergekommen, vielleicht hat Scherning schon so etwas wie seine Stammelf gefunden. Drochtersen versucht es jetzt mit Pressing und kommt durchaus immer wieder gefährlich vor das Tor der Osnabrücker. Die größte Chance hat dabei Khodabakhshian mit einem Schuss aus 20 Metern. Aber Adamczyk hält bravourös.

Ende gut – alles gut

Ohne viel Getöse und mit der nötigen Ruhe hat der VfL das Spiel für sich entscheiden können. Glanz und Gloria darf es dann gerne wieder in der 3. Liga geben, aber manchmal tun auch die ruhigen „Pflichtsiege“ einfach nur gut. Wie man ziemlich viel vermasseln kann, zeigte im Parallelspiel unser Ligakonkurrent SV Meppen, der dem Neu-Drittligisten VfB Oldenburg zuhause mit 0:5 unterlag.

Zahlen, Daten & Fakten

Zuschauer:innen: 943, davon mindestens 150 aus Osnabrück.

Tore:
0:1 Simakala (2.)
0:2 Tesche (45.)

Gelbe Karten:
(55.) Mohr
(60.) Chato

VfL Osnabrück:
Adamczyk, Kleinhansl (85. Haas), Gyamfi, Chato, Traoré (89. Rorig), Putaro, Köhler, Tesche, Simakala (85. Kunze), Heider (69. Oduah), Engelhardt (69. Higl)
Trainer: Daniel Scherning

SV Drochtersen/Assel:
Siefkes, Mohr, Khodabakhshian (69. Steffens), Wulff, Sobotta, von der Reith, Haut (69. Parduhn), Neumann (75. Niebergall), Kinitz, Geißen (78. Sattler), Giwah (82. Serra)
Trainer: Frithjof Hansen

Schiedsrichter: Benjamin Schmidt

 

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