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Samstag, Juni 19, 2021

Vom Reisefieber, fiesen Mutanten und schlauen Osterhasen

Hallo liebe OS-Kids, endlich sind Ferien!

Hurra, die Osterferien haben begonnen! Das heißt für die meisten von euch und auch für mich, langsamer und gemütlicher in den Tag starten zu können. Vorerst kein fieser Wecker, der morgens mitten in den schönsten Traum springt und rumnervt. Aufwachen, trödeln, im Schlafzeug bleiben, in Ruhe frühstücken und und … – herrlich!

Dennoch gibt es sicher einige, die ein wenig traurig darüber sind, dass so richtig verreisen schon wieder mal fast unmöglich ist. Familienmitglieder und Freunde aus oder in der Ferne wiedertreffen geht auch nicht ohne weiteres. Auch ich hätte liebend gerne den Koffer entstaubt und mich auf die Reise gemacht. Wo immer es auch hingegangen wäre, das Fieberthermometer hätte ganz sicher rot geblinkt, denn Reisefieber habe ich schon lange. Reisefieber ist übrigens das einzige Fieber, das Spaß macht und nicht mal ein klitzekleines bisschen gefährlich ist, ganz im Gegenteil (gemeint ist die Freude am Reisen). Egal, mache ich eben öfter mal eine Traumreise, also im Traum eine Reise, so!Traumreise

Schuld daran, dass wir (oder die meisten Leute) Ostern brav zu Hause sitzen, ist mal wieder (wer sonst?) Corona. „Du nervst, Corona-Popona!“, würde mein kleiner frecher Drache Valentin nun sagen und wisst ihr was? Ich würde ihm recht geben.

Corona hat nämlich neuerdings Mutanten, bei uns kommen vor allem die aus England vor. Doch, Moment mal! Mutanten, hä? Was soll das denn sein? Kann Corona jetzt auch noch Geräusche machen? Vielleicht sogar muhen, so wie Kühe? Deshalb Muuuuh-Tanten. Oder hat Corona jetzt die fiese Bazillenverwandtschaft im Schlepptau? Demnächst folgen dann noch Mu-Onkel, Mu-Cousins, Mu-Papa und Mu-Mama und so weiter.

Haha, nein, stopp! Jetzt geht eindeutig wieder meine Fantasie mit mir durch. Da hilft nur: Entweder jemanden fragen, der es besser weiß, oder sich in verlässlichen Quellen schlau lesen.

Ihr könnt ja solange den Zungenbrecher üben:
Wenn von Vieren die Viren frieren, können Viren in Vieren erfrieren.

So, nun weiß ich Bescheid und gleich auch ihr!

Als Mutante bezeichnet man den Träger einer Mutation und Mutation steht kurz gesagt für Veränderung oder Anpassung. Weil wir Menschen mittlerweile viel schlauer sind als am Anfang der Pandemie, hat es das Virus schwer, in unsere Atemwege zu kommen. Masken, Abstand, Hände waschen, all das hilft uns, nicht zu erkranken. Gut für uns. Schlecht für das Virus. Denn außerhalb unseres Körpers kann es nicht lange überleben. Deshalb muss es sich was einfallen lassen; es verändert sich ein wenig, immer mit dem Ziel, unbemerkt und ohne Ticket auf einen unserer Atem-Züge aufzuspringen. Und dann auf den vom nächsten und nächsten. Angst müsst ihr vor dem dreisten Schwarzfahrer trotzdem nicht haben. Euer Immunsystem, also das von Kindern, ist ein prima Schaffner! Es erkennt Strolche, wie  diese hier, sofort.

Mutante1
Mutante 1

Mutante 2
Mutante 2 – Zur Rettung der Ehre der Petersilie: Diese Bilder sind natürlich gestellt – äh, gelegt! 😉

Letzte Station: Taschentuch

Noch immer geht es bei unseren Anti-Corona-Maßnahmen vor allem um den Schutz von älteren Leuten, wie Oma und Opa. Bei ihnen sind die Anti-Bazillen-Kontrolleure der Atem-Züge schon ein langes Leben ständig im Einsatz. Ob Bahnhof Nasentunnel oder Station Mundhöhle: Sie kontrollieren im Kreis-Lauf den *Kreislauf. Kurz gesagt: Sie sind müde und haben nicht mehr den vollen Durchblick. Zum Glück ist bald Verstärkung im Anmarsch, die kommt in Form einer Impfung. Die Impfung funktioniert wie eine Art Lesebrille für die Türsteher von der Immunabwehr. Corona und Co haben danach so gut wie keine Chance mehr, sich unbemerkt einzuschleichen. Und wenn doch mal so ein übler Virenwicht durchkommt, dann wird er ähnlich schnell wie bei euch Kindern, auf kürzestem Wege wieder rausgeworfen. Letzte Station Taschentuch, und tschüss!

Und tschüss,

ja, das würde nicht nur ich endlich liebend gerne Corona und seinen Mutanten-Verwandten hinterherrufen. Aber leider ist es noch nicht soweit, denn es gibt noch nicht genug Impfstoff für alle, die ihn brauchen. Wir müssen weiter geduldig sein und aufeinander achtgeben. Aber das schaffen wir schon. Vor allem, weil ihr Kinder so toll mitmacht, obwohl ihr auf so vieles verzichten müsst.
Ihr seid die Superhelden der Pandemie
.

Tierisch Ostern

Auch bei den Tieren haben oft die kleinsten die besten Ideen. Denn natürlich läuft bei Hasen und Hühnern ebenfalls nicht alles so glatt wie gewohnt. Ob und wie es der kleine Hase Robin schafft, Ostern zu retten, erfahrt ihr in meiner Ostergeschichte: „Robin rettet Ostern“. (klickt auf das Video)

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Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen und ihr könnt die Ferien trotz aller Einschränkungen ordentlich genießen! Vor allem wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Ostereier anmalen!

Bleibt gesund und fröhlich!

Eure Tina Birgitta Lauffer

 

 

 

 

 

 

 

 

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