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Osnabrück
Freitag, April 16, 2021

„Was bleibt?“(eine Video-Dokumentation der theaterpädagogischen werkstatt)

Unser Leben in der Pandemie

Das Ende und die genauen Auswirkungen der Corona-Pandemie für unsere Gesellschaft sind auch ein Jahr nach ihrem Beginn nicht absehbar. Im aktuellen Krisenmodus richtet sich der Blick der Öffentlichkeit überwiegend auf ganze Bevölkerungsgruppen, die besonders betroffen sind: alte Menschen, Familien, Selbständige, Einzelhändler. Diese Einteilungen helfen uns, das Ausmaß der Krise zu begreifen, doch lassen sie den Einzelnen auch hinter beeindruckenden Zahlen verschwinden. Die Video-Dokumentation „Was bleibt?“ der tpw theaterpädagogischen werkstatt gGmbH nimmt darum einzelne Personen in den Fokus, gibt ihnen ein Gesicht und eine Stimme, um von ganz persönlichen Erfahrungen, Strategien und Glücksmomenten zu erfahren und um zu hören, was sie in „ihr Leben nach Corona“ mitnehmen werden.
„Was bleibt?“ ist als mediale Aktion der Begegnung konzipiert, die Geschichten und Erfahrungen von Osnabrücker*innen einfängt und ihnen einen inhaltlichen und ästhetischen Rahmen gibt. Dazu machen sich „Spurensucher*innen“ der tpw auf den Weg, befragen Bürger*innen und dokumentieren diese Einzelinterviews auf Video, die dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zuschauer*innen dieser Zeitdokumente erleben eine Künstlerin, die davon berichtet, wie sie ihre Empfindungen in ihrem Werk ausdrückt, ein Pastorenehepaar, das den Gemeindemitgliedern durch neue Formen der religiösen Zusammenkunft Hoffnung vermitteln möchte, den Restaurantbesitzer, der mit Geschäftsideen und viel Improvisationsbereitschaft sein finanzielles Überleben zu sichern versucht. Sie, und viele andere mehr, schildern, wie sich ihr Leben und ihr Alltag in der Corona-Krise verändert haben.
Aktuell sind bereits 11 dieser Interviews als Kurzversionen auf der Website der tpw und einem You-Tube-Chanel zu sehen. In einem fortlaufenden Prozess werden weitere Videos hinzukommen. Um auch die Langversionen der dokumentierten Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt als Material und Informationsquelle u. a. für künstlerische Projekte nutzen zu können, werden sie in ein Videoarchiv übernommen.

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