Mittwoch, 17. April 2024

Wochenendausstellung in der Kunsthalle Osnabrück

Die Ausstellung „Are We born for the War“ in der Kunsthalle Osnabrück beginnt am Donnerstag den 15.2 und ist über das Wochenende kostenfrei bis zum 18.2 immer von 11:00-18:00 zu sehen.

Mittelpunkt der Ausstellung sind Interviews von jungen Ukrainer*innen im Alter von 15-25 Jahren, die ihre Erfahrungen aus dem Krieg teilen. Wie beeinflusst der Angriff Russlands das Leben der jungen Leute ? Was für Entscheidungen müssen getroffen werden und wie beeinflussen diese ihr Leben?

Ein Team der Osnabrücker Gedenkstätten Augustaschacht und Gestapokeller führte seit Beginn des Krieges über 30 Interviews mit Ukrainer*innen in Deutschland, Polen und in der Ukraine.

Diese Interviews wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert, von Schüler*innen auf Deutsch mit ukrainischen Untertiteln eingesprochen und können im Videoformat angeschaut werden. Berichtet wird über Fluchterfahrungen, aber auch über die Auswirkungen auf den Alltag in Städten wie Odessa, Lwiw oder Kiew abseits der Frontlinien. Ein Comic befasst sich zudem mit den Erfahrungen von zwei Witwen und zeigt unter Anderem die letzten Nachrichten der Frauen an die Front zu ihren verheirateten Männern, welche bis heute unbeantwortet sind.


Als Highlight der Ausstellung wird am Sonntag um 15:30 der für den Oscar nominierte Dokumentarfilm „20 Days In Mariupol“ erstmals in Osnabrück aufgeführt
.

Der Film dokumentiert die russischen Kriegsverbrechen, während des 20 Tägigen Aufenthalts ukrainischer Journalisten in der besetzten Stadt Mariupol. Dabei werden entscheidende Kriegsbilder festgehalten: Darunter das  leiden der Zivilbevölkerung, Massengräber und die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit an einer Diskussionsrunde teilzunehmen.

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