Montag, 26. September 2022

Frank Henning: WiO ist ein Erfolgsprojekt der Osnabrücker Bürger

Kritik von Brickwedde zeugt von Panikmache und wenig Sachkenntnis

Frank Henning

„Die unsachliche und aggressive Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden Fritz Brickwedde zu meiner Person zeigt, dass die Nerven bei der CDU in Anbetracht der anstehenden Landtagswahl offensichtlich blankliegen“, kommentiert der Landtagsabgeordnete und stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Frank Henning, die jüngsten Äußerungen seines Ratskollegen.

„Anders sind die Äußerungen, ich würde Jubelarien auf die WiO halten und die fachliche Zusammenarbeit stören, nicht zu erklären. Hinzu kommt Brickweddes eigene profunde Unkenntnis der Sachlage“, so Henning.

„Stein des Anstoßes war offensichtlich meine Äußerung während der öffentlichen SPD-Fraktionssitzung mit Landeswohnungsbauminister Olaf Lies am 31. August, dass mit den geplanten verschiedenen WiO-Bauprojekten in Atter, in der Eversheide, im Schinkel und in der Wüste bereits zwei Drittel der geplanten 1.000 Wohneinheiten erreicht seien“, erklärt Frank Henning.

„Erschreckend ist, dass Brickwedde als stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der WiO offensichtlich nicht einmal die eigenen WiO-Planungen kennt. Aus öffentlich zugänglichen Unterlagen der WiO-Geschäftsführung ist erkennbar, dass bei der WiO aktuell 145 Wohneinheiten im Bau und 200 Wohneinheiten in der Planung sind. Die geplanten Projekte WiO 1 bis 7 im Landwehrviertel, WiO 8 (große Eversheide), WiO 9 (Vitalcarre am Schinkelberg), WiO 10 in der Wüste, WiO 20 Erweiterung Große Eversheide und die Projekte WiO 20 bis 25 im Landwehrviertel ergeben zusammen 639 Wohneinheiten und das sind zwei Drittel der von der WiO avisierten 1.000 neuen Wohneinheiten in Osnabrück. Auf diese Planungen und insgesamt 25 WiO-Projekte bezog sich meine Aussage, dass mit diesen Projekten zwei Drittel der geplanten 1.000 Wohneinheiten erreicht werden“, so Frank Henning.

„Herr Brickwedde sollte sich anstelle von Kollegenbeschimpfung einmal die öffentlich zugänglichen WiO-Planungen genauer ansehen und zur Sachlichkeit zurückkehren. Insgesamt empfehle ich ihm, kleinere Brötchen zu backen, denn die CDU hat im Jahre 2004 die damalige OWG unter Wert verkauft, war immer gegen die WiO und musste erst durch eine krachende Wahlniederlage beim Bürgerentscheid 2019 von rund 76 % der Osnabrückerinnen und Osnabrücker dazu gezwungen werden, eine neue städtische Wohnungsgesellschaft aufzubauen. Die SPD geht stattdessen voran und wird der WiO nach gewonnener Landtagswahl eine Landeswohngesellschaft als Partner an die Seite stellen. Einen Namen hat Wohnungsbauminister Olaf Lies bei unserer öffentlichen SPD Fraktionssitzung am 31. August auch schon auserkoren. Ganz nach dem Vorbild der WiO soll die Landeswohngesellschaft WIN – Wohnen in Niedersachsen heißen“, erklärt Henning abschließend.

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