Mittwoch, 26. Januar 2022

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf auf 439,2 (442,9)

Das RKI meldet heute:**
Osnabrück Stadt 176,8 (160,8) ⇑ 
Landkreis Osnabrück 188,3 (201,7) ⇓
Landkreis Steinfurt 258,8 (243,4) ⇑
(Stand 02.12.2021 – 3.45 Uhr)


Der Gesundheitsdienst  Osnabrück meldete gestern:**
Osnabrück Stadt 222,1 (222,1) ⇔
Landkreis Osnabrück 337,4 (337,4) ⇑
(Stand 01.12.2021 – 8.30 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut hat nach Angaben der Gesundheitsämter die Daten für den  heutigen Tag veröffentlicht:
Im Vergleich zur Vorwoche sinken die Fallzahlen der Neuinfektionen von 75.961 auf 73.209 um 3,62 % und die der Todesfälle steigen von 351 auf 388 um 10,54 %.
Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen beträgt damit in Deutschland 5.977.208 und die der verzeichneten Corona-Toten 102.178

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert beträgt 0,89 Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken.


RKI: COVID-19-Dashboard

 

 

 

Datum Neuinfektionen 7-Tage-Inzid. Tote
02.12.2021 Donnerstag 75.961 439,2 351
01.12.2021 Mittwoch 66.884 442,9 446
30.11.2021 Dienstag 45.753 452,2 388
29.11.2021 Montag 29.364 452,4 73
28.11.2021 Sonntag 44.401 446,7 104
27.11.2021 Samstag 67.125 444,3 303
26.11.2021 Freitag 76.414 438,2 357
25.11.2021 Donnerstag 75.961 419,7 351

 

 


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Zum Hintergrund: Die hohe Belastung macht es erforderlich, dass der Gesundheitsdienst der Kontaktaufnahme zu den positiv Getesteten in der Region Priorität vor der Meldung der Zahlen an das Land und im Anschluss an das RKI einräumen muss. So entsteht ein Meldeverzug.

In Zeiten mit niedrigeren Infektionszahlen ist dieser Verzug in der Regel verschwindend gering. Weil der Gesundheitsdienst den Fokus derzeit jedoch auf die Kontaktaufnahme zu den vielen Infizierten legen muss, vergrößert sich parallel der Meldeverzug.

Bislang haben Stadt und Landkreis in ihren täglichen Übersichten die RKI-Zahlen ausgewiesen, da diese für die Umsetzung von Schutzvorkehrungen maßgeblich sind. Rechtlich macht es derzeit tatsächlich keinen Unterschied, dass die Inzidenzen ungefähr doppelt so hoch ausfallen, wie vom RKI ausgewiesen. Hinzu kommt, dass die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile nicht mehr allein entscheidend ist, welche Schutzvorkehrungen vor Ort gelten. Neben den Neuinfektionen wird auch die landesweite Inzidenz für die Auslastung der Krankenhäuser und der landesweite Anteil der Belegung von Intensivbetten mit Covid-19-Patienten berücksichtigt. Weil die vom RKI ausgewiesenen Inzidenzen aber die wirkliche Situation nur unzureichend darstellen, haben Landkreis und Stadt Osnabrück nun entschieden, wieder die selbstermittelte 7-Tage-Inzidenz zu veröffentlichen.

Hinzu kommt, dass die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile nicht mehr allein entscheidend ist, welche Schutzvorkehrungen vor Ort gelten. Neben den Neuinfektionen wird auch die landesweite Inzidenz für die Auslastung der Krankenhäuser und der landesweite Anteil der Belegung von Intensivbetten mit Covid-19-Patienten berücksichtigt.

Um die Höhe der Infektionen zurückzudrängen appellieren Stadt und Landkreis an die Bürgerinnen und Bürger, Kontakte zu reduzieren und sich bei einer möglichen Infektion selber zu isolieren. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück kann aufgrund der hohen Fallzahlen und der erheblichen Kontakte, die viele Infizierte haben, viele Kontaktpersonen nicht mehr ermitteln und unter Quarantäne stellen. Insofern kann eigenverantwortliches Handeln dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen.

Stadt und Landkreis Osnabrück werden zudem die Möglichkeiten ausweiten, sich zeitnah impfen oder boostern zu lassen. Der Landkreis Osnabrück hat bislang zwei Mobile Impfteams, die in den Mitgliedskommunen Impftermine anbieten. Nun wird der Landkreis aufstocken: Zum 1. Dezember werden bereits sechs Teams unterwegs sein, im Laufe des Dezembers dann sogar neun.

In der Stadt Osnabrück steht derzeit ein Mobiles Impfteam zur Verfügung. Zwei weitere folgen zum 1. Dezember. Sie werden fest im Verwaltungsgebäude an der Sedanstraße 109 sowie in einem Gebäude in der Innenstadt, das derzeit ermittelt wird, Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen anbieten. Aufgestockt wird dieses Angebot darüber hinaus zeitnah um zwei weitere Teams.

Die Mobilen Impfteams stellen damit eine Ergänzung zu den Angeboten der niedergelassenen Ärzte dar.

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