Mittwoch, 26. Januar 2022

„Welt des Vergessens“: Neuer Ratgeber der Alzheimer Gesellschaft Osnabrück bietet medizinische und juristische Inhalte sowie regionale Porträts und Interviews

„Welt des Vergessens“ heißt ein frisch erschienener Ratgeber der Alzheimer Gesellschaft Osnabrück e.V., mit dem sich der Verein ganz besonders an Angehörige, Freunde, Verwandte oder auch Nachbarn richtet, die entweder unsicher über die mögliche Diagnose sind oder die Tipps und Hinweise für den Umgang mit demenziell erkrankten Menschen suchen. Der Ratgeber ist in Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Verlag „Kommunikation & Wirtschaft“ erschienen.

Neben allgemeinen medizinischen und juristischen Inhalten beinhaltet das Buch auch Reportagen und Interviews des Osnabrücker Autors Burkhard Riepenhoff mit Menschen aus der Region, die beruflich etwa als Ärztin oder als Richter mit dem Thema zu tun haben oder die in Selbsthilfegruppen mitarbeiten und Betroffene sowie deren Familien betreuen.

Die Vereinsvorsitzende Ingrid Schaal nutzt die Vorstellung des neuen Ratgebers, um für die ehrenamtliche Arbeit in der Alzheimer Gesellschaft zu werben: „Wir suchen empathische Menschen, die gern Verantwortung übernehmen möchten sowohl für die Menschen mit Demenz als für deren Angehörige, die durch die Krankheitsfälle in der Familie teils sehr belastet sind.“ Im Vorstand der Gesellschaft, in den Selbsthilfegruppen und in den verschiedenen Betreuungsangeboten werden Personen aus allen Teilen der Gesellschaft und mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen gesucht, die sich in der sinnvollen und dringend benötigen Arbeit der Alzheimer Gesellschaft Osnabrück engagieren.

„Bei uns sind vom beruflich erfolgreichen Juristen und aktiven Medizinern bis hin zu Frühpensionären oder auch Rentnern alle Jahrgänge und beruflichen Ausrichtungen vertreten,“ so Ingrid Schaal. Weil das Thema Demenz auch wegen der demografischen Entwicklung aber gesamtgesellschaftlich immer wichtiger werde, die Fallzahlen stiegen und es neben größeren Familien auch immer mehr betroffene kinderlose Paare oder Alleinstehende gebe, sei der Bedarf an ehrenamtlicher Betreuung in den vergangenen Jahren immer größer geworden, so Ingrid Schaal: „Und die Tendenz ist weiter steigend.“

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