Donnerstag, Dezember 2, 2021
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Osnabrück

Sieben-Tage-Inzidenz mit 75.961 Neuinfektionen erneut mit Rekordwert – 100.119 Corona-Todesfälle

Sieben-Tage-Inzidenz steigt bundesweit auf 419,7 (404,5) ⇑


Gesundheitsdienst  Osnabrück meldet:**
Osnabrück Stadt 178,5 (162,6) ⇑
Landkreis Osnabrück 287,4 (274,2) ⇑

Das RKI meldet:**
Osnabrück Stadt 93,2 (89,5) ⇑ 178,5
Landkreis Osnabrück 159,1 (153,8) ⇑ 287,4
Landkreis Steinfurt 234,5 (232,7) ⇑
(Stand 25.11.2021 – 4.00 Uhr – Daten werden bei Bedarf aktualisiert)

Das Robert-Koch-Institut hat nach Angaben der Gesundheitsämter die Daten für den  heutigen Tag veröffentlicht.

  • Stadt Osnabrück: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 93,2 (Vortag: 89,5)
    Wert des eigenen Gesundheitsdienstes: 178,5*
  • Landkreis Osnabrück: Im Landkreis beträgt der Wert 159,1 (Vortag: 153,8)
    Wert des eigenen Gesundheitsdienstes: 287,4*

Im Vergleich zur Vorwoche steigen die Fallzahlen der Neuinfektionen von 65,371 auf 75.961 um 16,20 % und die der Todesfälle von 264 auf 351 um 32,95 %.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen beträgt damit in Deutschland 5.573.756 und die der verzeichneten Corona-Toten 100.119


Hospitalisierungs-Inzidenz bundesweit 5,74.
Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert beträgt 1,01 Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken.


RKI: COVID-19-Dashboard

 

 

 

Datum Neuinfektionen 7-Tage-Inzid. Tote
25.11.2021 Donnerstag 75.961 419,7 351
24.11.2021 Mittwoch 66.884 404,5 335
23.11.2021 Dienstag 45.356 399,8 309
22.11.2021 Montag 30.643 386,5 62
21.11.2021 Sonntag 42.727 372,7 75
20.11.2021 Samstag 63.924 362,2 248
19.11.2021 Freitag 52.970 340,7 201
18.11.2021 Donnerstag 65.371 336,9 264

 

 


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Zum Hintergrund: Die hohe Belastung macht es erforderlich, dass der Gesundheitsdienst der Kontaktaufnahme zu den positiv Getesteten in der Region Priorität vor der Meldung der Zahlen an das Land und im Anschluss an das RKI einräumen muss. So entsteht ein Meldeverzug.

In Zeiten mit niedrigeren Infektionszahlen ist dieser Verzug in der Regel verschwindend gering. Weil der Gesundheitsdienst den Fokus derzeit jedoch auf die Kontaktaufnahme zu den vielen Infizierten legen muss, vergrößert sich parallel der Meldeverzug.

Bislang haben Stadt und Landkreis in ihren täglichen Übersichten die RKI-Zahlen ausgewiesen, da diese für die Umsetzung von Schutzvorkehrungen maßgeblich sind. Rechtlich macht es derzeit tatsächlich keinen Unterschied, dass die Inzidenzen ungefähr doppelt so hoch ausfallen, wie vom RKI ausgewiesen. Hinzu kommt, dass die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile nicht mehr allein entscheidend ist, welche Schutzvorkehrungen vor Ort gelten. Neben den Neuinfektionen wird auch die landesweite Inzidenz für die Auslastung der Krankenhäuser und der landesweite Anteil der Belegung von Intensivbetten mit Covid-19-Patienten berücksichtigt. Weil die vom RKI ausgewiesenen Inzidenzen aber die wirkliche Situation nur unzureichend darstellen, haben Landkreis und Stadt Osnabrück nun entschieden, wieder die selbstermittelte 7-Tage-Inzidenz zu veröffentlichen.

Hinzu kommt, dass die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile nicht mehr allein entscheidend ist, welche Schutzvorkehrungen vor Ort gelten. Neben den Neuinfektionen wird auch die landesweite Inzidenz für die Auslastung der Krankenhäuser und der landesweite Anteil der Belegung von Intensivbetten mit Covid-19-Patienten berücksichtigt.

Um die Höhe der Infektionen zurückzudrängen appellieren Stadt und Landkreis an die Bürgerinnen und Bürger, Kontakte zu reduzieren und sich bei einer möglichen Infektion selber zu isolieren. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück kann aufgrund der hohen Fallzahlen und der erheblichen Kontakte, die viele Infizierte haben, viele Kontaktpersonen nicht mehr ermitteln und unter Quarantäne stellen. Insofern kann eigenverantwortliches Handeln dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen.

Stadt und Landkreis Osnabrück werden zudem die Möglichkeiten ausweiten, sich zeitnah impfen oder boostern zu lassen. Der Landkreis Osnabrück hat bislang zwei Mobile Impfteams, die in den Mitgliedskommunen Impftermine anbieten. Nun wird der Landkreis aufstocken: Zum 1. Dezember werden bereits sechs Teams unterwegs sein, im Laufe des Dezembers dann sogar neun.

In der Stadt Osnabrück steht derzeit ein Mobiles Impfteam zur Verfügung. Zwei weitere folgen zum 1. Dezember. Sie werden fest im Verwaltungsgebäude an der Sedanstraße 109 sowie in einem Gebäude in der Innenstadt, das derzeit ermittelt wird, Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen anbieten. Aufgestockt wird dieses Angebot darüber hinaus zeitnah um zwei weitere Teams.

Die Mobilen Impfteams stellen damit eine Ergänzung zu den Angeboten der niedergelassenen Ärzte dar.

Stadt und Landkreis Osnabrück informieren:

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