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Osnabrück
Montag, September 20, 2021

„Die Osnabrücker Linke in den 70er Jahren: Anekdoten und Denkanstöße“

VHS-Diskussionsabend bietet zugleich Erinnerungstreffen

Zu einer besonderen Veranstaltung lädt die Osnabrücker Volkshochschule in Kooperation mit dem Verein Soziokultureller Dialog e. V. am kommenden Donnerstag, 16. September, 19:30 Uhr, ein.

Ort ist das das VHS-Gebäude an der Bergstraße. Das Thema des Abends, der womöglich auch ein Wiedersehenstreffen ist, lautet „Die Osnabrücker Linke in den 70er Jahren: Anekdoten und Denkanstöße“. Referent ist der Autor und Zeitzeuge Heiko Schulze. Nach dem Vortrag wird das Publikum einbezogen, um sich mit Ideen oder auch eigenen Erinnerungen einzubringen. Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung unter 0541-323-2243 oder info@vhs-os.de  ist notwendig.

Bitte unbedingt die 3-G-Regeln beachten!

Worum geht es?

Die „Linke Szene“ Osnabrücks prägte vor allem in den 70er Jahren viel von dem, was man gemeinhin unter dem „anderen Osnabrück“ verstand: eigene Aktionsformen, eigene Debatten, eigene Treffs, eigene Kulturformen. Das Spektrum reichte von Jungsozialist:innen über anarchistische, trotzkistische bis hin zu maoistischen Gruppierungen. Viele Akteurinnen und Akteure des späteren Osnabrücker Stadtgeschehens wurden entscheidend in jener Zeit geprägt. Nach einem Einführungsvortrag soll die Veranstaltung gern den Raum für persönliche wie politisch-historische Ergänzungen eröffnen. Frei nach den Leitfragen „Was haben wir erreicht? Wo haben wir uns geirrt? Welche Denkanstöße und Visionen bleiben nachhaltig bestehen?“

Der im Vorjahr erschienene, von Reiner Wolf und Heiko Schulze herausgegebene Sammelband „Aufbruch und Krise. Osnabrück in den 70er Jahren“ ist unverändert im örtlichen Buchhandel zu haben.

 

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