Samstag, 22. Juni 2024

Knuffeliges Katzenbild der Woche: Die Friedenstaube

Seit einem Jahr herrscht Krieg in Europa. Grund genug, die Friedenstaube in der Rubrik „knuffeliges Katzenbild der Woche“ noch einmal zu präsentieren.

Obwohl man bei der Betrachtung des Verhaltens von Tauben nicht auf die Idee kommen dürfte, dass diese Art besonders friedliebend ist, hat sich dieses Symbol durchgesetzt. Es gibt verschiedene Erklärung, warum das so ist.

www.pixabay.com/gfkDSGN

Die Taube spielt in der biblischen Sintflut-Erzählung die Rolle des frohen Botschafters: Eine von Noah ausgelassene Taube kehrt mit einem frischen Olivenzweig im Schnabel zur Arche zurück (Gen 8,11 EU). Die biblische Sintflut-Erzählung beginnt in Gen 6,5–7 EU mit einer Art Kriegserklärung Gottes an die Menschen und die Schöpfung, denn „die Erde ist voller Gewalt“ (Gen 6,13 EU). Die Rückkehr der Taube mit dem Olivenzweig wird daher als Zeichen des Friedensschlusses verstanden. Die Taube wie der Olivenzweig werden zu Friedenssymbolen.[3]

Für den Weltfriedenskongress 1949 in Paris wurde von Pablo Picasso die Silhouette einer Taube entworfen und lithographiert. Seine Tochter wurde am Abend des Kongresses geboren, er nannte sie daraufhin Paloma (spanisch für Taube).[4] 1955 erhielt er für seine Lithographie den Weltfriedenspreis.[5] Seitdem ist die Friedenstaube ein weltweites Symbol für den Frieden und die Friedensbewegung. Sie inspirierte Autoren für Kinderlieder ebenso wie Grafiker und Künstler, die dieses Symbol für ihre Arbeiten verwendeten. Picasso selbst benutzte dieses Motiv noch mehrere Male für einige seiner anderen Arbeiten.

Für den Kapitol-Komplex in Chandigarh (Indien) schuf der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier in den 1950er Jahren die Skulptur der „offenen Hand“, die aber auch als Friedenstaube interpretiert werden kann.

Das bekannte Friedenslogo, die weiße Taube auf blauem Grund als Symbol der Friedensbewegung, wurde von dem finnischen Grafiker Mika Launis (* 1949) anhand eines 1974 gefertigten Fotos einer Taube des finnischen Zauberers Pekka Kärkkäinen entworfen. Die Financial Times Deutschland gab ihr im Oktober 2006 den Namen Pulu (finn. für Taube). Ein markantes Merkmal dieses Logos ist eine Lücke im Schwanz der Taube, die einem Zusammenprall mit einem Scheinwerfer bei der Aufnahme des Fotos geschuldet ist.(Quelle: Wikipedia.com) 

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