11.8 C
Osnabrück
Freitag, April 16, 2021

Deutsche U21 Nationalmannschaft zieht in Finalturnier ein

Deutsche U21 Nationalmannschaft zieht in Finalturnier ein

Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen U21-Junioren gegen Rumänien war klar! Ein Punkt reichte gegen Rumänien um das Finalturnier im Sommer zu erreichen.

Rumänien beginnt mutig

Die erste große Chance im Spiel hatte Rumänien! Ein Schlenzer von der linken Strafraumseite von Alexandru Matan landete am rechten Pfosten. Die rumänischen Spieler liefen die Deutschen immer wieder früh an, womit der DFB Nachwuchs große Probleme hatte. Die erste deutsche Gelegenheit gab es nach erst 20 Minuten durch Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger köpfte aus knapp sieben Metern nach einer Ecke aber doch weit rechts vorbei. Kurz darauf ging Lukas Nmecha im gegnerischen Strafraum zu Boden, der Schiedsrichter entschied sich wohl korrekterweise gegen einen Elfmeter (22.).

Deutsches Team übernimmt die Kontrolle

Deutschland wurde besser! Nach einem tollen Pass von Mergim Berisha stand Mateo Klimowicz frei vor dem Torwart, den Heber konnte Alexandru Pascanu aber kurz vor der Linie klären (24.). Deutschland war nun klar spielbestimmend und hatte mehrere kleine Schussmöglichkeiten. In der 42. Minute dann die nächste große Chance! Josha Vagnoman bediente mit einem tollen Pass den im Strafraum startenden Ridle Baku, der spielte den Ball in den Rücken der Abwehr auf Berisha, dessen Schuss aber im letzten Moment abgeblockt wurde (42.).

Es blieb zur Halbzeit aber beim 0:0. Nachdem Rumänien am Anfang gut in das Spiel startete, übernahm Deutschland spätestens ab Minute 20 mit der ersten Gelegenheit durch Schlotterbeck die absolute Kontrolle über das Spiel. Sie verpassten es lediglich ihre Chancen zu einer verdienten Führung zu nutzen.

Rumänien kommt besser aus der Kabine

Die zweite Halbzeit begann ohne die großen Torchancen. Beide Seiten hatten nur kleinere ungefährliche Schussversuche. Rumänien war nun wieder auf Augenhöhe oder sogar leicht besser als die deutsche Mannschaft. Eine gefährliche Ausgangslage für die deutsche Mannschaft. Da die Niederlande im Parallelspiel souverän führten reichte Rumänien ein Treffer um anstatt Deutschland in das Viertelfinale einzuziehen.

Deutschland verpasst die Entscheidung

In der 70. Minute entschied der Schiedsrichter dann auf Elfmeter für Deutschland! Nach einem Freistoß von Berisha wehrte Adrian Petre den Ball in der Mauer mit der Hand ab. Die Elfmeterentscheidung war korrekt. Nmecha scheiterte mit dem Elfmeter aber an dem rechten Pfosten (71.). Kurz darauf wieder fast das 1:0 für Deutschland. Nach einer Flanke von Vagnoman kam Burkhardt halblinks im Strafraum aus knapp neun Metern zum Schuss (75.). Den guten Versuch konnte Torwart Vlad souverän zur Seite klären. Es blieb weiterhin spannend! Die nächste große Chance hatte Deutschland kurz vor Schluss. Nach einer Freistoßflanke von David Raum von der linken Seite traf Amos Pieper mit seinem harten Kopfball nur die Latte (90.).

Es blieb beim torlosen Unentschieden. Dieses Spiel war dennoch ein 0:0 der spannenden Sorte. Und das nicht nur wegen der sowieso schon spannenden Ausgangssituation. Am Ende kommt Deutschland aufgrund der besseren Chancen verdient in das Viertelfinale am 31. Mai. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte Deutschland sich das Zittern bis zum Schluss aber sparen können.

Deutschland: Dahmen – Vagnoman, Pieper, Schlotterbeck, Raum – Maier, Dorsch – Baku (82. Jakobs), Klimowicz (62. Burkardt), Berisha (90+1) – Nmecha

Rumänien: Vlad – Vladoiu, Pascanu (63. Dragusin), Ciobotariu, Harut – Dulca (57. Morutan), Oaida – Itu (46. Ciobanu), Matan – Olaru, Petre

Tore: Keine

Aktuelle Beiträge

Weitere Beiträge