100 Jahre Hannes Haferkamp

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Am 11. Oktober 2021 wäre Hannes Haferkamp 100 Jahre alt geworden. Der VfL Osnabrück lädt zu diesem geschichtsträchtigen Anlass herzlich ab 18:00 Uhr zu einer Ehrenveranstaltung an der Bremer Brücke ein – genauer gesagt auf dem Hannes-Haferkamp-Platz unmittelbar vor der Geschäftsstelle der Lila-Weißen.

Die Lila-Weißen möchten einem der größten Spieler der Vereinsgeschichte und ehemaligen Nationalspieler gedenken. Gleichzeitig wird der VfL Osnabrück ab dem 11. Oktober unter seiner neuen Adresse erreichbar sein. Aus der Scharnhorststraße 50 wird dann auch offiziell der Hannes-Haferkamp-Platz 1.

Bei der von René Kemna (Mitarbeiter Kommunikation) moderierte Veranstaltung wird Dr. Fritz Brickwedde (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Osnabrück) als städtischer Vertreter zu Wort kommen. Es wird eine Talkrunde geben mit Ingrid Haferkamp, der Tochter von Hannes Haferkamp, und Bernhard Lanfer vom VfL-Museum. Außerdem wird auch Vereinspräsident Manfred Hülsmann dabei sein und ein paar Worte sprechen. Der Höhepunkt wird die Enthüllung einer Gedenktafel für Hannes Haferkamp.

Alle Vereinsmitglieder, VfL-Fans, Anwohner, Medienvertreter und jeder Interessierte sind herzlich eingeladen am 11. Oktober ab 18:00 Uhr anlässlich des 100. Geburtstags von Hannes Haferkamp dabei zu sein.

 

Kalla Wefel
Eine kurze Geschichte aus der Vergangenheit:

„Onkel Hannes“ hat mich einst vor den Klauen des Gemüsehändlers Meyerrose gerettet. Ich hatte dort als Sechsjähriger einen Apfel geklaut, floh zu Hannes in den Tabakladen und versteckte mich dort – mit Hannes‘ Einverständnis – hinter dem Ver­kaufs­tresen.
Meyerrose riss die Tür auf und brüllte: „Hast du hier eben ´nen kleinen blonden Jun­gen vorbeilaufen sehen?“
„Jaja, der Rotzlöffel ist auf die andere Seite rüber und den Berg hoch.“
Kurz darauf grinste mich Onkel Hannes triumphierend an und schenkte mir zur Belohnung ein Nappo. „Ich kann den auch nicht ab, Kalli …“
Hannes Haferkamp hatte schon immer einen ganz besonderen Platz bei mir im Her­zen und nun auch verdientermaßen an der Bremer Brücke.