VfL Osnabrück: Jahreshauptversammlung muss erneut verschoben werden

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Foto: Osnabrücker Rundschau / KW

Auch Jahreshauptversammlung muss verschoben werden

Nachdem Ende der letzten Woche bereits die für Anfang Mai geplante Abteilungsversammlung Fußball verschoben werden musste, gilt dies nun auch für die Nachholveranstaltung der Jahreshauptversammlung des VfL Osnabrück. Hintergrund ist die andauernde SARS-CoV-2-Pandemie, die derzeit eine Präsenzveranstaltung unmöglich macht. Bei der kommenden Jahreshauptversammlung steht unter anderem die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten auf dem Programm.

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück ist gemäß niedersächsischer Corona-Verordnung die Durchführung der geplanten Veranstaltung unter anderem nur dann zulässig, wenn über die gesamte Dauer die Abstandgebote konsequent eingehalten werden können. In Bezug auf unsere Mitgliederzahl und unter Berücksichtigung der logistischen Möglichkeiten und Herausforderungen lassen sich die rechtlichen Vorgaben nicht einhalten. Auch das dauerhafte Tragen einer den Vorgaben entsprechenden Mund-Nase-Abdeckung über den gesamten Zeitraum der mehrstündigen Versammlung ist für eine Vielzahl der Vereinsmitglieder nicht zumutbar. Unabhängig davon rät der Gesundheitsdienst aus infektiologischen Gründen vor dem Hintergrund der epidemiologischen Lage generell von Präsenzveranstaltungen ab.

„Die Jahreshauptversammlung ein zweites Mal verschieben zu müssen, ist uns als Präsidium nicht leichtgefallen. Gleichwohl tragen wir nicht nur eine gesellschaftliche Verantwortung, sondern sind auch unseren Mitgliedern gegenüber verpflichtet, diese keinen vermeidbaren gesundheitlichen Risiken auszusetzen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Mitglieder aus Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen“, erklärt Präsident Manfred Hülsmann. „Eine rein digitale Veranstaltung kommt ebenfalls nicht in Betracht, da wir nicht sicherstellen können, dass eine störungsfreie und sichere elektronische  Kommunikation für alle unsere Mitglieder möglich ist.  Dabei ist auch die Altersstruktur unserer Vereinsmitglieder zu berücksichtigen und die hohe Bedeutung der Versammlung inklusive der Wahlen. Wir prüfen derzeit realistische Termine Ende des Jahres und gleichzeitig die Möglichkeit einer digitalen Informationsveranstaltung ohne Wahlen zu einem früheren Zeitpunkt.“