Samstag, 21. Mai 2022

Der VfL wahrt nach 2:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers den Kontakt zur Tabellenspitze

Eine vom VfL Osnabrück über 90 Minuten überlegen geführte Partie endet mit einem verdienten 2:0-Sieg für die Heimmannschaft, die damit den Kontakt zur Tabellenspitze halten kann.
Für den VfL geht es am kommenden Samstag um 14.00 Uhr im Stadion Rote Erde gegen Borussia Dortmund II weiter.

Zur Information:
Hier unser immer noch aktueller Podcast zum vorletzten Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken und die Vorschau auf das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der nächste Podcast erscheint dann kommenden Freitag. Hier der Podcast, in dem unter anderem das Hinspiel in Würzburg besprochen wurde.

 

Vor dem Spiel …

Vier Punkte nach der Winterpause sind ein guter Start, zumal der VfL in Wiesbaden als Mannschaft insgesamt geschlossener als im Heimspiel gegen Saarbrücken auftrat. Ein heutiger Sieg wäre tatsächlich das berühmte Gold wert, um trotz eines Nachholspiels den Anschluss zur Spitze zu schaffen.

Da es keine PK vor dem heutigen Spiel gab, blieben Trainer Scherning Fragen nach Statistikwerten erspart, die ihn um den Schlaf hätten bringen können. Eine Neuigkeit gibt es auf jeden Fall: Der VfL verpflichtete Emeka Oduah. Hier die dazugehörige Pressemitteilung.

Schiedsrichter Sven Jablonski aus Bremen pfeift bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und bedecktem Himmel pünktlich an. Anstoß haben die ganz in Lila angetretenen Osnabrücker, die zunächst auf die West-/Gästetribüne zuspielen.

… ist das Spiel dank des Freistoß-Weckrufs auf beiden Seiten munterer geworden. Die Zuschauer sind nun aufgewacht und stellen fest, dass sie Osnabrücker und immer da sind, was in Zeiten von Corona an Selbstbetrug grenzt. Leider vertändelt sich der VfL immer wieder bei einigen Angriffen, als wolle er den Ball ins Tor tragen. Die Würzburger machen es zum Glück nicht besser, als sich Hägele im Osnabrücker Strafraum durchwuselt.

In der 25. Minute fast die Führung für den VfL: Simakala zieht aus der Drehung ab, doch der platzierte Schuss aus 18 Metern kann von Bonmann mit einer Glanzparade geklärt werden.

Der VfL ist nun das bessere Team, aber die gut verteidigenden Würzburger kommen auch immer wieder vor das Osnabrücker Tor. Dann das 1:0: Klaas passt auf Simakala im Strafraum, der umspielt einen Würzburger, der Ball landet zwei Meter weiter links bei Heider, der das Leder an einem Würzburger vorbei über die Linie bringt.

Die Führung ist zwar völlig verdient, doch wäre in der 45. Minute fast der Ausgleich gefallen, als Hägele auf Schneider spielt, dessen Pass auf Torraumhöhe aber ins Leere geht.

Tor zum 1:0 durch Marc Heider, VfL Osnabrueck vs. Wuerzburger Kickers - Foto: Marc NiemeyerTor zum 1:0 durch Marc Heider, VfL Osnabrueck vs. Wuerzburger Kickers - Foto: Marc Niemeyer

Halbzeitfazit

Nach zehnminütigem Ballgeschiebe kam langsam Zug in die Partie. Der VfL ist die spielerisch bessere Mannschaft, hat mehr Ballbesitz und sich die Führung verdient. Die Abschlussswäche der Würzburger ist zwar offensichtlich, doch wie die Schlussszene in der 45. Minute beweist, ist das Spiel noch lange nicht gewonnen.

Der VfL geht unverändert in die zweite Hälfte … 

… und die Kickers wechseln auf zwei Positionen: Stefaniak und Heinrich sind nun für Hoffmann und Herrmann auf dem Rasen.

Und gleich ein Würzburger Schreckschuss in der 46. Minute. Ein harter 18-Meter-Schuss von Schneider wird vom eigenen Mann abgefälscht, landet aber in einer nur von Astrophysikern korrekt zu berechnenden Flugkurve links im Toraus. Fast im Gegenzug das zweite Tor für den VfL: Heider kommt nach Flanke von Simakala unbedrängt zum Kopfball, doch Bonmanns Glanzparade verhindert das 2:0 …

… das nur drei Minuten später fällt. Nach einer eklatanten Fehlerkette in der Würzburger Abwehr kommt Heider an den Ball, der sofort auf Opoku durchsteckt und der nun endlich einmal den Abschluss sucht und findet und aus acht Metern locker zum 2:0 einnetzt. Niemandem hätte man ein Tor mehr gegönnt als ihm und nun ist es endlich passiert.

Torjubel zum 2:0 durch Aaron Opoku - Foto: Marc Niemeyer Torjubel zum 2:0 durch Aaron Opoku - Foto: Marc Niemeyer

Nach 60 Minuten …

… haben die Würzburger mittlerweile vier Spieler ausgewechselt und kommen nun ihrerseits zu einigen Chancen, insbesondere durch den guten Sané im Zentrum. Die Abwehrschwächen der Würzburger führen auf der anderen Seite immer wieder zu Osnabrücker Chancen, sodass ein 3:0 derzeit wahrscheinlicher ist als ein Anschlusstreffer der Kickers.

Der Stadionsprecher verkündet die Corona-Absurdität, dass das Spiel mit 500 Zuschauer:innen ausverkauft sei. Nachdem beide Mannschaften durchgewechselt hatten, verflachte die Partie zum Ende hin ein wenig, .

Eine vom VfL Osnabrück über 90 Minuten überlegen geführte Partie endet mit einem verdienten 2:0-Sieg für die Heimmannschaft, die damit den Kontakt zur Tabellenspitze halten kann.
Für den VfL geht es am kommenden Samstag um 14.00 Uhr im Stadion Rote Erde gegen Borussia Dortmund II weiter.

Zahlen, Daten & Fakten

Zuschauer:innen: 500 („ausverkauft“)

Tore
1:0 Heider (39.)
2:0 Opoku (51.)

Gelbe Karten
(24.) Kurzweg     
(72.) Heider
(83.) Waidner
   

VfL Osnabrück
Kühn – Traoré (81. Itter), Beermann, Trapp, Kleinhansl – Köhler, Taffertshofer, Klaas (74. Bapoh) – Simakala (62. Higl), Heider (81. Wooten), Opoku (74. Bertram)

Trainer: Daniel Scherning

Würzburger Kickers
Bonmann – Schneider, Strohdiek (57. Waidner), Kraulich, Kurzweg – Hoffmann (46. Stefaniak), Hägele – Kopacz (78. Hausjell), Breunig (57. Becker), Herrmann (46. Heinrich) – Sané
Trainer: Danny Schwarz

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 17.05.2015 in neun Pflichtspielen aufeinander, wobei die Bilanz 4-3-2 lautet. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de“.

Tabellarisches:
Laut Kicker-Formtabelle spielt der Tabellenfünfte VfL (3,23) gegen den Tabellenvorletzten aus Würzburg (3,63). Tatsächlich spielt der VfL bei einem Spiel Rückstand als Tabellenachter des 22. Spieltags der 3. Liga gegen den Tabellenvorletzten aus Würzburg.

 

Hier geht es zur aktuellen Tabelle der 3. Liga:

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