Jan van Aken kritisiert massiv die US-Außenpolitik
Zu den jüngsten Äußerungen der US-Regierung bezüglich Grönlands gab der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken, die unten zitierte Erklärung ab.
„Grönland ist kein geopolitisches Spielfeld, sondern Heimat von Menschen mit dem Recht auf Sicherheit und Selbstbestimmung. Die Grönländer wollen in ihrer großen Mehrheit kein Teil der USA werden. Die Menschen dort wollen keine Vereinnahmung. Sie haben das Recht, selbst über die eigene Zukunft zu entscheiden.
Angesichts der ständigen unverhohlenen Drohungen Donald Trumps sollte die EU aktiv werden – nur Reden reicht angesichts der realen Gefahr nicht mehr. Deutschland kann zum Beispiel schnellstmöglich eine Botschaft in Grönland einrichten, die EU kann einen wichtigen Gipfel in Grönland ausrichten. Und wir sollten eine Debatte über mögliche Sanktionen gegen die USA beginnen, falls sie weiter mit Angriffen auf Grönland drohen.
Wir müssten uns auch fragen: Wenn die USA Grönland angreifen und damit die NATO am Ende ist – was heißt das dann? Müssten dann nicht sofort alle US-Basen in Europa geschlossen werden?“













