Die Bramscher Straße wird ausgebaut! Endlich! Aber wie?
Fast täglich fahre ich mit meinem Rad in die Innenstadt. Von der Süntelstraße zur Bramscher Straße stadteinwärts. Abbiegen nach links – kein Problem.
Jetzt aber geht es los! Eilige Autos überholen. Busse von vorne, Busse von hinten. Sicherheitsabstand? Manche Autofahrer halten den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 bis 2,0 Meter nicht ein. Zentimeter entscheiden, ob ich stürze. Busse sind vorsichtiger. Bei Dunkelheit und im Stressverkehr LEBENSGEFÄHRDEND! So empfinde ich diese Strecke kurz vor der Hansatraße!
In Zukunft soll es in der Bramscher Straße einen „Schutzstreifen“ geben. Wer soll geschützt werden? Radfahrer oder Autos? Werde ich als Radfahrer gezwungen mich in der Gosse in unmittelbarer Nähe zum Bordstein zu schlängeln? Das ist absolut sturzgefährdend! Hier gehört ein baulich abgeteilter Radweg her!
Nachhaltige Radverkehrsförderung ermuntert Menschen aufs Rad umzusteigen. Dabei ist es 72% der Radfahrenden wichtig oder sehr wichtig, vom Autoverkehr getrennt zu radeln. (ADFC 2016). Warum gibt es keinen baulich getrennten Radweg mit mindestens 2,00 Meter Breite auf diesem letzten Teil der Bramscher Straße? Zumindest stadteinwärts. Auch sinnvoll für Lastenräder oder Fahrräder mit Anhänger. Diese werden immer mehr.
Und: Warum müssen Busse auf der Bramscher Straße stadteinwärts bis zur Hansastraße fahren und nicht -wie früher- über die Wachsbleiche? Zeit sparen? Eine Minute? Zwei Minuten? Dafür der gefährliche Verkehrsstress für alle Verkehrsteilnehmenden auf den letzten Metern der Bramscher Straße? Die unsäglichen Gefahrensituationen beim Warten vor der Ampel an der Bramscher Straße/Hansastraße habe ich noch gar nicht erwähnt.













