Stadtschülerrat Osnabrück unterstützt offenen Brief
Der Stadtschülerrat Osnabrück hat den offenen Brief des Landesschülerrates Niedersachsen und der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung zur Stärkung politischer Bildung an Schulen unterzeichnet. Die Forderungen beziehen sich auf politische Bildung, welche verbindlich von der Grundschule bis in alle weiterführenden und berufsbildenden Schulen verankert sein soll.
Aus Sicht des Stadtschülerrats Osnabrück ist politische Bildung unverzichtbar, um junge Menschen frühzeitig für Demokratie, Mitbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren. Klassenräte und Projekte, wie es sie bisher gibt, seien wichtige Elemente, könnten jedoch keinen verbindlichen Politikunterricht ersetzen, der Raum und Zeit für politische Bildung schafft.
„Politische Bildung darf nicht vom familiären Hintergrund oder späteren Zufällen abhängen, sondern muss einen fest verankerten Platz im Schulalltag finden“, erklärt Sisko-Bona Ernsting, die Vorsitzende des Stadtschülerrats Osnabrück.
Gerade angesichts von Social Media, Desinformation und wachsender Politikverdrossenheit sei es notwendig, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu stärken und ihnen Orientierung zu geben. „Um unsere Demokratie zu schützen, muss sie Kindern so früh wie möglich nahegebracht werden. Sie muss altersgerecht erklärt werden“, beschreibt die Vorsitzende des Stadtschülerrats Osnabrück. „Wir unterstützen diesen Antrag, um die Demokratie weiterhin sicherstellen zu können.“
Der offene Brief wird landesweit von zahlreichen Schülervertretungen sowie Jugend-, Eltern- und Bildungsorganisationen unterstützt, darunter auch die Grüne Jugend Niedersachsen und die JuSos Niedersachsen.













