Radwege-Turbo, Grundwasserschutz und Prävention
Der Handlungsspielraum für den aktuellen Haushalt des Landkreises Osnabrück ist begrenzt. Die angespannte Lage wird sich in den kommenden Jahre voraussichtlich weiter verstärken. Für die SPD-Kreistagsfraktion noch lange kein Grund für Stillstand und Passivität.
„Der Landkreis ist weiterhin handlungsfähig,“ betont Volker Brandt, Sprecher für Planen und Bauen, „das gilt es zu nutzen. Die Umsetzung des bereits beschlossenen Radverkehrskonzeptes steht dabei bei uns ganz oben auf der To-do-Liste.“ Die Finanzierung solle aus den vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellten Mitteln des Kommunalinvestitionspaktes (KIP 3) erfolgen.
Als weiteren Schwerpunkt nennt die SPD-Kreistagsfraktion den Grundwasserschutz. Um das Lebensmittel Nummer 1 zu erhalten soll das Projekt WAMOS weitergeführt und intensiviert werden. „Ziel muss es sein, Wasser in der Fläche zu halten und Verbräuche zu reduzieren“, so Karl-Georg Görtemöller, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion. Dies könne nur geschehen, wenn alle Akteure wie die Land- und Forstwirtschaft, die Wasser- und Naturschutzverbände und die Wasserversorgungsbetriebe an einem Strang zögen.
„Wir erwarten vom Landkreis Osnabrück hierkonkrete Maßnahmen“, so Görtemöller. „Kostensteigerungen im Bereich Jugendhilfe, Soziales und Gesundheit begegnet man am effektivsten durch Prävention“, ist Jutta Olbricht, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie überzeugt. „Frühe Hilfen wie die von uns geforderte Kindergarteneingangsuntersuchung gehören genauso dazu wie ausreichende Beratungsangebote für Frauen, die Gewalt erfahren, dazu gehört auch der Bereich der digitalen Gewalt, die Schwangerschaftskonfliktberatung oder die frühkindliche Gesundheitsförderung.“
Für die SPD-Kreistagsfraktion sind demnach Radwege-Turbo, Grundwasserschutz und Prävention die Schlaglichter im Haushaltsjahr 2026 des Landkreises Osnabrück.













