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Dienstag, 24. Februar 2026

SPD Ostercappeln: „Energiewende verantwortungsvoll gestalten – Venner Berg schützen!“

Ortsverein kritisiert Windkraftplanung an besonders sensiblem Standort

Mit großer Sorge sieht die SPD Ostercappeln die aktuellen Bestrebungen von CDU und Grünen in Ostercappeln, den Venner Berg für Windenergieanlagen freizugeben. Beide Parteien stimmten in der Ratssitzung im Dezember 2025 leider für einen solchen Ausbau. Was hier als Fortschritt verkauft wird, bedeutet in Wahrheit eine massive Verschandelung eines der prägendsten Landschafts- und Naherholungsgebiete unserer Gemeinde.

„Die SPD stellt klar: Der Venner Berg darf nicht mit Windrädern überzogen werden. Er ist ein identitätsstiftender Ort für die Menschen in Ostercappeln, Venne und Schwagstorf – ökologisch sensibel, landschaftlich wertvoll und von großer Bedeutung für Erholung und Lebensqualität“, betont Heinz-Otto Müller, stellvertretender SPD-Ortsbürgermeister von Venne.

„Wir als SPD sind dagegen nicht bereit, ein sensibles Landschaftsbild dauerhaft zu zerstören, ohne die Akzeptanz vor Ort ernsthaft mitzudenken“, kritisiert Lothar Schröder, SPD-Mitglied im Ortsrat Venne. „Das ist keine nachhaltige Energiepolitik, sondern eine Politik über die Köpfe der Menschen hinweg. Die Sozialdemokratie in Ostercappeln, Venne und Schwagstorf steht für eine andere Haltung: Klimaschutz ja – aber verantwortungsvoll, gerecht und mit Rückhalt in der Bevölkerung.“

Dazu gehöre aus Sicht der SPD ausdrücklich auch, dass die Gemeinde endlich konsequent die Akzeptanzabgabe von Windkraftbetreibern einfordere. „Wenn Windenergie vor Ort Gewinne erwirtschaftet, müssen die Menschen in der Gemeinde davon profitieren. Diese Mittel könnten gezielt eingesetzt werden, um Vereine, Ehrenamt und gemeindliches Engagement zu stärken – also genau das, was den sozialen Zusammenhalt ausmacht.“

„Es kann nicht sein, dass Investoren profitieren, während die Belastungen bei den Bürgerinnen und Bürgern bleiben. Wir fordern daher die konservative Ratsmehrheit auf, ihre Pläne am Venner Berg zu stoppen, alternative Standorte ernsthaft zu prüfen und sich zu einer Energiepolitik zu bekennen, die Natur schützt, Akzeptanz schafft und die Menschen vor Ort stärkt“, so die beiden SPD-Sprecher abschließend.

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