Arbeitsgemeinschaft Pro Stadtbus Osnabrück stellt kritische Fragen
Die Hannoversche Straße hat eine neue Fahrbahndecke bekommen. Die Arbeitsgemeinschaft Pro Stadtbus Osnabrück lobt, dass die Busstationen taktil ausgebaut wurden, um auch Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen die Nutzung des Busverkehrs zu ermöglichen.
Die Ausbauarbeiten sollen in Kürze abgeschlossen sein. „Wo aber bleibt für die Busnutzer der Wetterschutz bei Regen, Schnee und Wind?“ Bislang sei an keiner Station ein Wetterschutz angebracht worden. Auch sei nicht erkennbar, dass der in den kommenden Tagen oder Wochen angebracht werde.
Die Fahrgastinitiative ist irritiert und fragt: „Bleiben die Busnutzer, die entlang der Hannoverschen Straße einsteigen, Fahrgäste zweiter Klasse, weil die Hauptverkehrsader an keiner Metrobuslinie liegt?“ Bislang zeige der Sanierungsgrad der Magistrale, dass Menschen nach dem Ausbau, die bereit seien, auf der Hannoverschen Straße auf den Bus zu warten, weiterhin im Regen stehen gelassen würden.
Obwohl es für Wetterschutzbauten bis 75% Fördermittel gebe. „Wurde vergessen, diese Fördermittel zu beantragen?“ Oder seien Fördermittel für Wetterschutz an den Busstationen der Hannoverschen Straße gar abgelehnt worden? Blieben etwa darum Wartehäuschen für Busnutzer im Fledder schmerzlich vermisst?
Pro Stadtbus Osnabrück betont: „Mit einer Stadtpolitik, die erkennbar auch ÖPNV-Nutzer im Fokus hat, und einem Straßenausbau im Sinne der viel gepriesen Verkehrswende hat der fehlende Wetterschutz an sämtlichen acht Stationsmasten in der Hannoverschen Straße nichts gemein.“
Für Pro Stadtbus Osnabrück: Günter Hentschel, Martin Sturm, Urban Teepe













