Der VfL ging durch Kopacz früh in Führung und machte in der zweiten Halbzeit durch Tore von Meißner (2) und Fabinski den Deckel drauf, bevor den Mannheimern durch Lohkemper mit dem Schlusspfiff der Ehrentreffer gelang.
Der VfL beweist mittlerweile von Spieltag zu Spieltag, dass er zu Recht zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Aufgrund der Niederlagen von Duisburg und Cottbus ist er nun alleiniger Tabellenführer mit sechs Punkten Abstand zum Relegationsplatz.
Für den VfL geht es am kommenden am Sonntag, 22.03., um 13.30 in Sinsheim gegen Hoffenheim II. Es folgt eine Länderspielpause. Alle weiteren Termine gibt es hier.
Unsere ohnehin umfangreiche VfL-Berichterstattung wird seit der Rückserie um ein weiteres Format ergänzt, und zwar um das „Vorspiel im Gästezimmer“ und das „Vorspiel im Wohnzimmer“.
Zur Information: Unsere Spielberichte werden wie ein Liveticker direkt am Laptop verfasst und gleich nach Schlusspfiff ohne Netz und doppelten Boden ins Internet gesetzt. Die Rubrik „Zahlen, Daten, Fakten“ wird, falls notwendig, mitunter erst einige Stunden nach dem Spiel vervollständigt, dasselbe gilt für Korrekturen von Tippfehlern.
Vor dem Spiel
Der VfL tritt heute mit dieser Startelf an:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Wagner, Jacobsen, Badjie – Kopacz, Meißner, Kehl
Erwartet werden knapp 15.000 Zuschauer:innen, davon um die 500 aus Mannheim.
Beginn
Schiedsrichter Felix Grund (26) aus Haidlfing pfeift bei Nieselregen und ungemütlichen Temperaturen um die vier Grad an. Anstoß haben die Waldhöfer, die zunächst Richtung Ostkurve spielen.
Und in der 2. Minute schon die Riesenchance für den VfL, in Führung zu gehen: Jacobsens Pass in die Tiefe landet exakt bei Kopacz, der rechts in den Strafraum zieht und nach innen auf Kehl passt, der ungedeckt frei zum Schuss kommt, aber aus elf Metern deutlich über das Tor trifft. Den hätte man auch machen können.
In der 9. Minute die nächste Großchance: Kehl passt von links in den Strafraum auf Meißner, der gibt weiter nach rechts auf Kopacz, der nicht lange fackelt und aufs lange Ecke abzieht, aber die Kugel rollt knapp am zweiten Pfosten vorbei ins Toraus.
Und in der 12. Minute geht der VfL in Führung, was auch nach dieser kurzen Spieldauer bereits verdient ist: Kehl zieht auf dem nassen Boden aus 20 Metern ab. Nijhuis kann den tückischen Aufsetzer nur abklatschen. Kopacz ist zur Stelle und erzielt mit einem wuchtigen Schuss hoch in die kurze Ecke das 1:0.
Nach einer Viertelstunde …
… scheint der VfL hier alles im Griff zu haben. Die Mannheimer Vorstöße bleiben recht harmlos, während sich der VfL durch schnelles Umschaltspiel immer wieder Chancen erbarbeitet.
Kehl, Meißner, Kopacz und Badjie sind in großartiger Spiellaune, schaffen es aber bislang noch nicht das zweite Tor nachzulegen.
In der 24. Minute zieht Badjie vom linken Flügel nach innen und zirkelt den Ball aufs untere rechte Eck, aber der landet knapp neben dem Pfosten im Toraus.
In der 36. Minute prallt der Ball nach einem Tohuwabohu im Mannheimer Strafraum von Jacobsens Rücken knapp neben das Tor.
Gegen Ende der ersten Halbzeit kommen die Mannheimer immer besser ins Spiel und erzielen nach einem Missverständnis zwischen Wagner und Jonsson fast den Ausgleich: Abifade schnappt sich den Ball und spielt zurück auf Michel, dessen Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei ins Toraus streift.
Halbzeitfazit
Der VfL startete mit viel Schwung in die Partie und erzielte bereits nach zwölf Minuten die verdiente 1:0-Führung durch Kopacz. Der VfL hat zwar die größeren Chancen, aber die Mannheimer sind in den letzten Minuten immer stärker ins Spiel gekommen und könnten dem VfL noch durchaus gefährlich werden.
Der VfL wechselt nicht zur zweiten Hälfte …
… und die Mannheimer auch nicht.
Der Platz ist in einem exorbitant schlechtem Zustand und wurde in der Pause an einigen Stellen zumindest notdürftig geflickt.
Der VfL kommt gut aus der Pause und will das zweite Tor erzwingen. In der 50. Minute setzt sich Meißner auf seine unnachahmliche Art links am Strafraum durch, doch sein Schuss wird zur Ecke geblockt. Die Ecke landet bei Jacobsen, dessen Kopfball im letzten Moment von Rieckmann geblockt werden kann.
Beim folgenden Gegenangriff grätscht Kopacz den Mannheimer Bierschenk wuchtig ab und seine matialische Geste wird vom Publikum gebührend gefeiert. Die Kopacz-Faust als Symbol unbändigen Siegeswillens.
Stadion und Mannschaft sprühen tatsächlich vor Spiellaune und Einsatzwillen.
Und dann fällt das beruhigende 2:0: Kehl spielt Meißner aus dem Halbfeld an, der um Kryezin einen Haken schlägt, abzieht und links ins kurze Ecke trifft.
Nun ist Partystimmung an der Brücke. Mit Recht.
In der 58. Minute muss sich Nijhuis gewaltig strecken, um einen Kehl-Schuss ins rechte untere Eck zu parieren.
Nach 60 Minuten …
… hat der VfL eine richtig starke Phase und will das nächste Tor erzielen …
… und das klappt in der 69. Minute. Kehl schickt Meißner wieder einmal steil, der kommt kurz vor Nijhuis an den Ball und zieht sofort ab. Das Leder prallt vom Mannheimer Torhüter ab und landet im Netz. Es steht 3:0.
Der VfL ist drückend überlegen und beherrscht die Mannheimer nun komplett, auch nachdem es zu den üblichen Wechseln kommt.
Und schon fällt das 4:0. Lesueur überläuft auf rechts seinen Gegenspieler und flankt kurz vor der Grundlinie butterweich in den Strafraum, wo Fabinski unhaltbar ins lange Eck köpft.
In der letzten Minute fällt noch das 4:1 durch Lohkemper. Durch wen sonst?
Fazit
Der VfL ging durch Kopacz früh in Führung und machte in der zweiten Halbzeit durch Tore von Meißner (2) und Fabinski den Deckel drauf, bevor den Mannheimern durch Lohkemper mit dem Schlusspfiff der Ehrentreffer gelang.
Der VfL beweist mittlerweile von Spieltag zu Spieltag, dass er zu Recht zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Aufgrund der Niederlagen von Duisburg und Cottbus ist er nun alleiniger Tabellenführer und sechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt.
Für den VfL geht es am kommenden am Sonntag, 22.03., um 13.30 in Sinsheim gegen Hoffenheim II. Es folgt eine Länderspielpause. Alle weiteren Termine gibt es hier.
Zahlen, Daten & Fakten
Zuschauer*innen: 14.743, davon 500 aus Mannheim
Tore:
1:0 Kopacz (12.)
2:0 Meißner (54.)
3:0 Meißner (69.)
4:0 Fabinski (84.)
4:1 Lohkemper (90.+4)
Gelbe Karten:
(15.) Klünter
(46.) Michel
(60.) Ogbemudia
(77.) Jacobsen
(86.) Rieckmann
(88.) Pröger
Gelb-Rote Karten:
(.)
Rote Karten:
(.)
VfL Osnabrück:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer (70. Lesueur), Wagner (80. Tesche), Jacobsen, Badjie (57. Christensen)– Kopacz (70. Pröger), Meißner, Kehl (80. Kania)
Trainer: Timo Schultz
SV Waldhof Mannheim:
Nijhuis – Klünter, Hoffmann, Ogbemudia – Ba, Kryeziu (66. Thill), Abifade (66. Mendes) – Michel (55. Asallari), Rieckmann – Bierschenk (55. Masca), Lohkemper
Trainer: Luc Holtz
Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing/Bayern)
Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 02. November 2003 in 20 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 6-3-11. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.
Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,14 auf dem 2. Platz und Mannheim (3,34) auf dem 10. Platz. Tatsächlich spielt der VfL als Tabellenführer gegen den 9. des 28. Spieltags der 3. Liga.














