Melle: Hunderte zu Gegendemonstrationen erwartet
Am Dienstag, den 31. März, rufen mehrere Organisationen verschiedener Bundesländer zu Kundgebungen in Melle (Niedersachsen) auf
Erwartet werden neben Mitgliedern der Linkspartei und der Grünen auch gesellschaftliche Organisationen, darunter das lokale „Bündnis Demokratie Melle“, die Mitmach-Kampagne „Den Rechten die Räume nehmen“ aus Osnabrück, sowie die Bielefelder Ortsgruppe des bundesweiten Aktionsbündnisses „widersetzen“. Anlass hierfür ist ein Bürgerdialog der AfD am selben Tag im Forum Melle, zu der sich auch Bundestagsabgeordnete der Partei angekündigt haben.
„Es werden dort Menschen erwartet, die sich Tag für Tag offen rassistisch äußern“, erklärt ein Sprecher von widersetzen Bielefeld, „damit stellen sie sich klar gegen eine solidarische Gesellschaft. Die große Mehrheit unserer Gesellschaft ist offen und tolerant, mit ihrer rechtsextremen Weltsicht ist die AfD in der Unterzahl – in Melle genauso wie im Rest des Landes. Um das zu zeigen, versammeln wir uns am 31.03. alle zusammen in Melle.“
„widersetzen“ und „Den Rechten die Räume“ nehmen rufen zu Blockaden auf: Pressesprecher Markus Löwekamp von den Rechten die Räume nehmen dazu: „Die AfD ist eine offen völkisch-faschistische Partei, ihr die Möglichkeit zu nehmen sich zu vernetzen und neue Mitglieder zu rekrutieren ist legitim. Dort wo die AfD auf Widerstand stößt ist sie schwach, deswegen rufen wir alle aus der Umgebung auf: Kommt nach Melle“
„widersetzen“ ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das verschiedene Altersgruppen und gesellschaftliche Schichten vereint. Es besteht aus queeren und antirassistischen Gruppen, Gewerkschafter*innen, Klimaaktivist*innen, Nachbar*innen, Jugendlichen – und vielen mehr.
„Den Rechten die Räume“ nehmen ist eine seit 2023 bestehende antifaschistische Mitmach-Kampagne aus Osnabrück. Sie vereint antifaschistische Gruppen, Parteijugenden, Omas gegen Rechts und lokale Aktivist*innen.












