Der VfL schickt Schlusslicht Schweinfurt 05 mit einer 4:0-Packung nach Hause

Der VfL erledigte diese „Pflichtaufgabe“ gegen den Tabellenletzten aus Schweinfurt mit Bravour und gewann in einem unterhaltsamen Spiel hochverdient mit 4:0. Von Spieltag zu Spieltag unterstreicht diese Mannschaft ihre Aufstiegsambitionen und steht nach wie vor mit großem Abstand auf Platz 1. 

Für den VfL geht es am kommenden Dienstag, den 7.04., um 19.00 Uhr gegen den MSV Duisburg in der Dingsbums-Arena, die einst Wedau-Stadion hieß. Und am folgenden Sonntag kommt es dann um 13.30 Uhr an der Brücke zum Showdown gegen Peles Energikern aus Cottbus. Alle weiteren Termine gibt es hier.

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Zur Information: Unsere Spielberichte werden wie ein Liveticker direkt am Laptop verfasst und gleich nach Schlusspfiff ohne Netz und doppelten Boden ins Internet gesetzt. Die Rubrik „Zahlen, Daten, Fakten“ wird, falls notwendig, mitunter erst einige Stunden nach dem Spiel vervollständigt, dasselbe gilt für Korrekturen von Tippfehlern.

Vorspiel im Wohnzimmer: VfL gegen Schweinfurt 05

Vor dem Spiel

Alle Spieler sind einsatzfähig. Timo Schultz kann also aus dem Vollen schöpfen und der VfL tritt heute mit dieser Startelf an:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Wiethaup, Christensen – Kopacz, Meißner, Kehl

Erwartet werden knapp 15.000 Zuschauer:innen (Heimbereich ausverkauft), davon um die 300 aus Schweinfurt.


Beginn

Schiedsrichter Justin Hasmann (26) aus dem saarländischen Neunkirchen pfeift bei bewölktem Himmel und Temperaturen um die 14 Grad an. Anstoß haben die Gäste, die zunächst Richtung Ostkurve spielen.

Und schon nach 40 Sekunden fast das 1:0 für den VfL: Kammerbauer hebt den Ball über die Schweinfurter Abwehr, Kehl sprintet in den Strafraum und zieht den Ball von halbrechts aufs lange Eck, der aber nur am linken Pfosten vorbei ins Aus hoppelt.

Der VfL bestimmt die Partie von der ersten Minute an und die Schweinfurter („Schnüdel“) wissen sich oft nur durch Fouls zu wehren.

Eine Riesenmöglichkeit hat Meißner in der 9. Minute als er von Kehl großartig freigespielt wird, einen Schweinfurter stehen lässt und dann aus spitzem Winkel abzieht. Ein Pass in die Mitte wäre vielleicht die bessere Lösung gewesen.

In der 11. Minute wird Kopacz nach einem tollen VfL-Angriff über mehrere Stadtionen im Strafraum gelegt. Kein Elfer, da Thomas Meißner zuvor den Ball getroffen haben soll.

Der VfL ist hier die klar bessere Mannschaft und hätte schon zwei Tore erzielen können.


Nach einer Viertelstunde …

… zwei Tore? Nein, drei, denn als Kehl von Wiethaup von der Mittellinie aus hervorragend angespielt wird, macht der Osnabrücker zwar alles richtig, lässt mit einer Körperdrehung drei Gegenspieler aussteigen und zieht dann aus elf Metern ab, aber Torwart Stahl ist auf dem Posten.

Der VfL ist in einer Art Daueroffensive, ohne blind anzulaufen und weiß auch spielerisch zu überzeugen. Und dann fällt auch nach etlichen weiteren Torchancen endlich das erlösende 1:0: Nach einem Eckball von rechts landet der Ball auf Höhe des Torraums, wo nach einem Tohuwabohu Wiemann den Ball im zweiten Versuch über die Linie stochert.

Und kurz darauf fast das 2:0: Nach einem Kehl-Freistoß aus dem Halbfeld über die Abwehr hinweg kommt Fabinski aus kurzer Entfernung überraschend zum Kopfball, aber die Kugel kann von Stahl über die Latte gelenkt werden.

Der VfL macht das einfach in jeder Hinsicht gut. Kein Hauch Überheblichkeit, Einsatz bis zum Gehtnichtmehr und großartige, schnell vorgetragene Angriffe. Die Begeisterung  auf den Rängen überträgt sich auf den Rasen und umgekehrt.

Folgerichtig fällt in der 37. Minute der zweite Treffer und nun klappt es auch bei Kehl: Meißner wird von Kopacz rechts lang angespielt, der Mittelstürmer legt quer auf Kehl, der überlegt zum 2:0 verwandelt.

Bis zum Halbzeitpfiff passiert nicht mehr viel und der VfL wird mit Standing Ovations in die Pause entlassen.

Halbzeitfazit

Der VfL startete mit viel Schwung in die Partie und erzielte in der 27. Minute die hochverdiente 1:0-Führung durch Wiemann und durch Kehl zehn Minuten später das 2:0. Der VfL erledigt diese „Pflichtaufgabe“ bislang mit Bravour und kann tatsächlich völlig tiefenentspannt der zweiten Halbzeit entgegensehen.


Der VfL wechselt nicht zur zweiten Hälfte …

… bei den Schweinfurtern kommen Osawe und Shuranov für Vakouftsis und Wintzheimer und die Schnüdel scheinen sich einges vorgenommen zu haben, um ihren mitgereisten Fans, immerhin um die 300, noch etwas zu bieten.

Der VfL spielt nun mit gebremsten Schaum und kommt erst in der 56. Minute wieder zu einer Torchance, als Wiethaup den Ball aus 20 Metern über die Latte setzt.

In der 60. Minute das 3:0 durch eine Gemeinschaftsleistung von Kopacz und Meißner, die sich den Ball in der Häfte der 05er im Vorwärtsgang zuspielen, bis am Ende Meißner den Ball links unten versenkt.


Nach 60 Minuten …

… hat der VfL das Spiel nach wie vor völlig im Griff und gibt sich auch in der Abwehr keine Blöße.

In der 66. Minute kommen Badjie und Pröger für Kehl und Kammerbauer ins Spiel, wenig später dann Tesche und Kania für Jacobsen und Meißner.

… und es ändert sich nichts am Spielverlauf. Der VfL lässt nicht nach und erzielt den vierten Treffer: Tesche kommt nach einem Einwurf rechts an den Ball und flankt weit in den Strafraum, wo Christensen von links heranstürmt und den Ball per Kopf ins Netz wuchtet.

Der VfL lässt nichts mehr anbrennen und wird von den begeisterten Fans noch weit nach dem Schlusspiff gefeiert. „Spitzenreiter!“ in Dauerschleife und es ertönt endlich wieder das Aufsteigerlied: „Und wir haben das lila-weiße Licht angemacht …


Fazit

Der VfL erledigte diese „Pflichtaufgabe“ gegen den Tabellenletzten aus Schweinfurt mit Bravour und gewann in einem unterhaltsamen Spiel hochverdient mit 4:0. Von Spieltag zu Spieltag unterstreicht diese Mannschaft ihre Aufstiegsambitionen und steht nach wie vor mit großem Abstand auf Platz 1. 

Für den VfL geht es am kommenden Dienstag, den 7.04., um 19.00 Uhr gegen den MSV Duisburg in der Dingsbums-Arena, die einst Wedau-Stadion hieß. Und am folgenden Sonntag kommt es dann um 13.30 Uhr an der Brücke zum Showdown gegen Peles Energikern aus Cottbus. Alle weiteren Termine gibt es hier.


Zahlen, Daten & Fakten

 

Zuschauer*innen: 14.599, davon 250 aus Schweinfurt

Tore:
1:0 Wiemann (27.)
2:0 Kehl (37.)
3:0 Meißner (61.)
4:0 Christensen (83.)

Gelbe Karten:
(07.) Zeller
(33.) Latteier
(64.) Meißner

Gelb-Rote Karten:
(.)

Rote Karten:
(.)

VfL Osnabrück:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Wiethaup, Jacobsen, Christensen – Kopacz, R. Meißner, Kehl
Trainer: Timo Schultz

1. FC  Schweinfurt 05:
Stahl – Vakouftsis, Geis, Zeller – Langhans, T. Meißner, Angleberger, Celebi – Latteier, Wintzheimer. Böhnlein
Trainer: Jermaine Jones

Schiedsrichter: Justin Hasmann (26) aus dem saarländischen Neunkirchen




Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 28. Juli 1990 in nur drei Pflichtspielen aufeinander.
Die Bilanz lautet 3-0-0. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.

Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,11 auf dem 2. Platz und Schweinfurt (3,77) auf dem 20. Platz. Tatsächlich spielt der VfL als Tabellenführer gegen das Schlusslicht des 30. Spieltags der 3. Liga.


Die Tabelle der 3. Liga

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