Harald Keller lud ein
Charlotte von Feyerabend stellte im rappelvollen Gewölbe des Unikellers ihre aktuelle Roman-Biographie „Liebesrausch“ vor
Aber ausschließlich vorlesen ist nicht so Charlotte von Feyerabends Ding. Gemäß der Autorinnenbeschreibung ihres Verlags Droemer-Knaur: „Sie hat drei Kinder, eine norwegische Waldkatze und sonst nur Flausen im Kopf.“ wurde es ein absolut spannender Abend zwischen Erzählen, Vorlesen, historischen Bild- und Filmdokumenten und vielen launigen Anmerkungen.
Charlotte von Feyerabend hat sich monatelang mit den Biographien von Anaïs Nin und Henry Miller beschäftigt, die sich 1924 in Paris begegneten und deren Beziehung sich zu einer „Amour fou“ entwickelte, obwohl beide anderweitig verheiratet waren.
Trotz – oder gerade wegen – ihrer beider Lebensdramen, entwickelten sie diese rauschende Liebe zueinander, beide „schreibbegnadet“ (Henry Miller hat später allerdings fast ausschließlich gemalt), beide nicht wirklich angepasst an ein bürgerliches Leben.
In der Roman-Biographie „Liebesrausch“ vermischt Charlotte von Feyerabend historisch nachweisbare Fakten über das Leben der beiden mit fiktiven Absätzen, lässt Anaïs Nin, Henry Miller und andere im Paris der 1930er Jahre feiern, leben und plaudern und erweckt sie so zum Leben. Sehr lesens- und auf Lesungen wie hier sehr hörenswert.

Charlotte von Feyerabend wird am 28 April 2026 um 20.00 Uhr auch noch zu Gast sein im BUKK (Buch und Kunst und Kekse) – Podcast von Kerstin Broszat und Tina Schick und dann über ihr eigenes spannendes Leben plaudern auf OS-Radio 104,8 und anschließend dauerhaft zu hören sein über die Podcastseite der Osnabrücker Rundschau.
Die nächsten Lese-Rampe-Abende sind übrigens schon geplant: am 10. April liest um 20.00 Uhr Cornelia Achenbach aus ihrem Roman „Nachtwanderung“ und am 22. Mai gibt es „Abgefahren – Geschichten aus dem Cafébus“ von Michale Malcin und Helene Volkensfeld. Wie immer im Unikeller in Osnabrück, Reservierungen unter lese-rampe@gmx.de .











