Theater als Arena der Wissenschaftskommunikation
Am Samstag, den 25. April, verwandelt sich das Theater am Domhof in eine Arena der Wissenschaftskommunikation. Ab 19:30 Uhr treten einige der profiliertesten Science Slammer Deutschlands gegeneinander an, um ihre Forschungsergebnisse innerhalb eines strikten Zeitlimits von zehn Minuten dem Osnabrücker Publikum zu präsentieren.
Wenn komplexe Theorie auf humorvolle Bühnenperformance trifft, bittet die Stadt zum „Best of Science Slam“. Die Kooperationsveranstaltung der Lagerhalle Osnabrück, des Theaters Osnabrück und der Plattform scienceslam.de versammelt am 25. April die Elite der deutschsprachigen Wissenschaftslammer in der Friedensstadt. Das Ziel der Akteure ist dabei ebenso simpel wie anspruchsvoll: Forschungsthemen aus Disziplinen wie Teilchenphysik, Jura, Molekularbiologie oder Linguistik so aufzubereiten, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch unterhaltend wirken.
Zehn Minuten für ein „Aha-Erlebnis“
Das Format folgt festen Regeln. Jeder Teilnehmer verfügt über exakt zehn Minuten Zeit, um das eigene Fachgebiet vorzustellen. Dabei ist – anders als bei klassischen Vorlesungen – fast alles erlaubt: Von lebendigen Experimenten über visuelle Hilfsmittel bis hin zu vollem Körpereinsatz. Das Publikum übernimmt dabei eine zentrale Rolle. „Ihr seid die Jury und kürt den Sieger des Abends“, betonten die Veranstalter im Vorfeld. Bewertet wird dabei nicht nur das wissenschaftliche Gehalt, sondern vor allem die Art der Vermittlung.
Moderation und Organisation
Durch den Abend führt der erfahrene Moderator Sören Hage, der das Osnabrücker Format bereits seit längerer Zeit begleitet. Während die Identität der antretenden Wissenschaftler aufgrund des Wettbewerbscharakters und der Auswahlverfahren oft bis kurz vor dem Termin unter Verschluss bleibt, verspricht das Prädikat „Best of“ eine Auswahl an Preisträgern und erfahrenen Rednern aus dem gesamten Bundesgebiet.
Hintergrund: Wissenschaft für alle
Der Science Slam hat sich in den letzten Jahren als festes Kulturformat etabliert. Er dient als Brücke zwischen der oft als trocken empfundenen akademischen Welt und der breiten Öffentlichkeit. In Osnabrück blickt das Format auf eine lange Tradition zurück, die regelmäßig sowohl die Lagerhalle als auch das Theater am Domhof füllt. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass erfolgt bereits ab 19:00 Uhr. Nähere Informationen und Karten sind online zu bekommen.












