Team des „Flexbüros“ freut sich über Erfolge
Flexibles Arbeiten im Klinikum Osnabrück ist stark gefragt. Darauf weist das Team des „Flexbüros“ hin, dass die Einstiege in das flexible Arbeitszeitmodell koordiniert. Flexpool Leitung Karin Salwolke berichtet, dass seit dem Start vor zwei Jahren rund 150 Mitarbeitende mit flexiblen Arbeitszeitvereinbarungen ins Haus der Maximalversorgung eingestiegen sind.
Fast alle kamen neu ins Klinikum, ein Wechsel aus bestehenden Stammteams in den sogenannten „Flexpool“ fand kaum statt. „Wir freuen uns sehr, dass unser flexibles Arbeitszeitmodell auf so großes Interesse stößt und damit neue Kräfte für die Pflege gewonnen werden können“, sagt Salwolke. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Pflegefachkräfte. Sie können beim Einstieg ihren Stundenumfang selbst bestimmen und flexibel mitgestalten, wann sie arbeiten möchten.
Die Arbeitsverträge sind in der Regel unbefristet und die Mitarbeitenden profitieren von zahlreichen Vorteilen: Sie arbeiten in multiprofessionellen, leistungsstarken Teams, haben Zugang zu Fortbildungen in unserer hausinternen Akademie, eine online Bibliothek und genießen die attraktive Vergütung nach TVöD, die betriebliche Altersvorsorge und weitere Vorteile eines kommunalen Arbeitgebers. Zusätzlich unterstützt das Klinikum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unter anderem durch die Betriebskinderkrippe „Finkennest“.
Durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Personalentwicklung werden Mitarbeitende langfristig gefördert. Und nicht zuletzt ist das Klinikum gut erreichbar, was den Einstieg und den Arbeitsalltag erleichtert. „Die Flexpool-Mitarbeitenden können Vorgaben machen, die bei der Gestaltung von Dienstplänen berücksichtigt werden“, beschreibt Nina Vordemberge, die Recruiterin des Flexbüros.
„Für alle gilt grundsätzlich, dass ihre Dienstpläne immer sechs Wochen lang vorher bekannt sind und dass sie nicht kurzfristig umgestellt werden, so dass alle langfristig planen können.“ Weiterer Vorteil nach den Worten von Salwolke und Vordemberge ist es, dass die Flexpool-Kräfte ebenfalls vorgeben können, in welchen Funktionsbereichen sie arbeiten wollen. „Wir haben es in zwei Cluster zusammengefasst. Dabei kann ausgewählt werden, ob in der Intensivpflege oder in anderen peripheren Pflegebereichen gearbeitet werden soll.“
Die Flexpool-Kräfte werden in wechselnden Abteilungen eingesetzt, etwa um dort Krankheitsausfälle zu ersetzen. „Vielen Kräfte steigen gerade in den Flexpool ein oder schätzen die Arbeit darin besonders, weil sie die Möglichkeit haben, verschiedene Fachbereiche, Stationen und Teams kennenzulernen, bevor sie, was immer wieder vorkommt, aus dem Flexpool in die Stammteams an einem festen Einsatzort wechseln“, macht Salwolke deutlich.
Das Flexbüro-Team, eine Abteilung der Pflegedirektion, kann u.a. über ein Kontaktformular auf der Internetseite derflexpool.de bzw. über klinikum-os.de oder über Tel. 0541 405-4222 jederzeit angesprochen werden. Zweimal jährlich werden Tage des offenen Flexbüros angeboten, an denen sich interessierte Pflegefachkräfte (wie sonst auch) unverbindlich informieren können.
Dabei kann das Flexbüro-Team angesprochen werden und es beteiligen sich Mitarbeitende aus dem Flexpool, die u.a. Rundgänge durchs Haus für die Interessierten anbieten. Nächster Termin ist am Mittwoch, 16. September 2026, 8.00 – 15.30 Uhr.
Nach den Infos von Salwolke und Vordemberge spricht es Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an, flexibel zu arbeiten. Auch die Gründe seien unterschiedlich. „Junge Menschen direkt nach der Ausbildung sind ebenso dabei wie erfahrene Kräfte aus dem Krankenhausbereich, die unser Haus bzw. die Abteilungen erst kennenlernen wollen“, sagt Vordemberge.
„Es sind auch Kräfte dabei, die aus der Altenpflege kommen und lieber im Krankenhaus arbeiten wollen. Und natürlich geht es auch vielen darum, etwa noch ein Studium oder andere Aufgaben wie Kinder/Familie oder für ihre Eltern gut mit der Arbeit vereinbaren zu können.“ Das Klinikum hatte das innovative Arbeitszeitmodell eingeführt, um mit den flexibel arbeitenden Kräften insbesondere besser auf Ausfälle von Mitarbeitenden u.a. durch Krankheit reagieren zu können. „Wir hatten uns vorgenommen, auf eine ausreichende Anzahl von flexibel arbeitenden Kräften zu kommen, mit der wir Ausfälle gut abfedern können“, erklärt Salwolke. „Dieses Ziel haben wir erreicht und es gelingt uns, es weiter zu halten und damit neue Kräfte fürs Klinikum zu rekrutieren. Das ist sehr schön.“
Infos gibt es beim Flexpool-Team unter Tel. 0541 405-4222 und www.derflexpool.de.












