Osnabrücker Bündnis sagt: Im September ist Kommunalwahl – Osnabrück soll eine STADT FÜR ALLE werden
Zum offiziellen Start der Kampagne STADT FÜR ALLE des Bündnisses „Osnabrück – bunt und solidarisch“ versammelten sich am Montag, dem 8. Juni, Aktive der Kampagne und mehrere der aktuell rund 40 unterstützenden Organisationen.
Die zentralen Botschaften: Egal, wie unterschiedlich wir sind – wir wollen alle gut und sicher leben. Wir wollen bezahlbare Mieten, Zukunftschancen für alle Kinder, sichere Arbeit und Quartiere, in denen man gerne lebt. Eine Stadt, in der Menschen einander helfen, alle geschützt sind und sich niemand vor Not und Gewalt fürchten muss. Dafür treten wir gemeinsam ein – und werden aktiv.
Helga Kramer, eine Sprecherin der Kampagne sagt hierzu: „Unsere Kampagne heißt Stadt für Alle – und das meinen wir wörtlich. Wir wenden uns gegen Ausgrenzung und Spaltung und für das, was uns verbindet: sichere Lebensverhältnisse, Teilhabe und ein gutes Miteinander. Wir wollen das WIR in dieser Stadt stärken.
Anwesend waren von den unterstützenden Organisationen der Kampagne u.A. Diakonie, Caritas, OMAS gegen RECHTS, Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO), Christliche Arbeiterjugend (CAJ), Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), EXIL e.V., Lebenshilfe, Osnabrück klimaneutral, terre des hommes, Refugee Law Clinic (RLC), Outlaw und KUKUK – und natürlich auch die OSNABRÜCKER RUNDSCHAU.
Marita Tolksdorf-Krüwel von den OMAS gegen RECHTS: „Der Rechtsruck in der Gesellschaft ist deutlich spürbar und schadet allen. Bedrohliche Entwicklungen wie Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus müssen erkannt und bewusst bekämpft werden. Wir stehen für ein Osnabrück, in dem alle gut und sicher leben können.“
Friedemann Pannen, Diakonie Osnabrück und Maren Wilmes, Caritas Osnabrück: „Eine Stadt für alle bedeutet, dass niemand zurückgelassen wird. Zusammenhalt wächst dort, wo alle Menschen Zugang zu Wohnraum, Bildung, Arbeit und sozialer Unterstützung haben und die Chance bekommen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Deshalb braucht es eine Politik, die Teilhabe ermöglicht und soziale Ungleichheiten abbaut.“
Silke Schawe, Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO): „Für uns bedeutet eine Stadt für alle: Jeder Mensch kann sich einbringen, mitmachen, dazugehören – nicht trotz seiner Behinderung, sondern mit ihr. Das ist keine Utopie, sondern eine Frage des politischen Willens. Und dafür lohnt es sich einzutreten.“
Auch vor diesem offiziellen Startschuss ist das Bündnis bereits aktiv gewesen, beispielsweise durch einen Redebeitrag bei der Fridays For Future Demo im April oder Infoständen in der Innenstadt. Um niederschwellig Gespräche über Politik anzuregen, wurde zudem „Der Bunte Deckel“ ins Leben gerufen: Die bunten Untersetzer werden an interessierte Cafés, Restaurants oder Organisationen ausgegeben und dienen durch Fragen als Gesprächsstarter zum Thema Demokratie.
Zum Hintergrund:
„Osnabrück – bunt und solidarisch“ ist ein Bündnis von Personen, unterstützt durch Organisationen. Es ist unabhängig von Parteien und tritt im Wahlkampf nicht für bestimmte Parteien ein. Das Bündnis trägt die Kampagne STADT FÜR ALLE und wirbt dafür, für ein buntes, solidarisches Osnabrück aktiv zu werden.
Auf der Bündnis-Homepage sind der Flyertext der Kampagne mit zentralen politischen Positionen, Quellenangaben sowie allen unterstützenden Organisationen zu finden. Instagram: @os.buntundsolidarisch











