Rotgrüne Landesmittel zielen auf Qualität und Spezialisierung

Land investiert 305 Millionen Euro in niedersächsische Krankenhäuser

Der SPD-Landtagsabgeordneter Frank Henning begrüßt die aktuell beschlossenen Förderungen für Klinikum Osnabrück und Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde. Die SPD-geführte Landesregierung unterstützt damit auch 2026 gezielt die Modernisierung der niedersächsischen Krankenhauslandschaft.

Insgesamt investiert das Land 305 Millionen Euro in niedersächsische Krankenhäuser. Davon fließen 297,5 Millionen Euro in 19 größere Krankenhausprojekte; weitere 7,5 Millionen Euro sind für kleinere Baumaßnahmen und medizinisch-technische Großgeräte vorgesehen. Zusätzlich hat der Krankenhausplanungsausschuss Vorhaben aus dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket 2026 im Umfang von 83,34 Millionen Euro befürwortet.

Davon profitieren auch das Klinikum Osnabrück und die Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde. Für die Neustrukturierung der OP-Abteilung, Intensivmedizin und der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSV) im Klinikum Osnabrück sind Landesmittel in Höhe von 22 Millionen Euro vorgesehen. Die Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde kann mit Fördermitteln von 11,8 Millionen Euro für die Modernisierung der Station 6/7, Kardiologische Intensiv/IMC Station, rechnen.

Frank Henning. Foto: SPD OS

Frank Henning, Osnabrücker SPD-Landtagsabgeordneter, begrüßt die Entscheidung: „Das ist eine gute Nachricht für die Region Osnabrück. Krankenhäuser brauchen moderne Strukturen, verlässliche Investitionen und gute Bedingungen für die Beschäftigten. Die Förderungen für das Klinikum Osnabrück und die Schüchtermann-Klinik helfen dabei, den Standort jeweils weiterzuentwickeln und die Versorgung vor Ort zu stärken. Krankenhäuser müssen baulich und technisch mit den Anforderungen moderner Medizin Schritt halten. Die Förderung trägt dazu bei, Versorgung, Abläufe und Arbeitsbedingungen konkret zu verbessern.“

Henning führt aus: „Gerade vor dem Hintergrund der Krankenhausreform kommt es darauf an, dass notwendige Investitionen nicht liegenbleiben. Die Reform setzt stärker auf Qualität, Spezialisierung und klare Leistungsstrukturen. Damit das in der Praxis gelingt, brauchen die Krankenhäuser Planungssicherheit. Niedersachsen übernimmt hier Verantwortung.“

Für die Region Osnabrück sei die Förderung ein wichtiges Signal: „Die Förderung mehrerer Standorte zeigt, dass das Land die Versorgung in der gesamten Region im Blick hat. Wichtig ist, dass die Menschen verlässlich Zugang zu guter stationärer Versorgung behalten. Am Ende zählt, dass Patientinnen und Patienten im Ernstfall gut und verlässlich versorgt werden. Deshalb ist diese Investition wichtig für die Zukunft der Gesundheitsversorgung bei uns vor Ort.“

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