Prof. Dr. Michael Kiefer mit Marwa-El-Sherbini-Preis ausgezeichnet
Für seinen Einsatz gegen antimuslimischen Rassismus ist Prof. Dr. Michael Kiefer von der Universität Osnabrück mit dem Marwa-El-Sherbini-Preis in der Kategorie „non-muslimisch“ ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury seine langjährige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus und muslimischen Lebensrealitäten in Deutschland. Sie hebt hervor, dass Kiefer gesellschaftliche Mechanismen der Ausgrenzung wissenschaftlich fundiert analysiere und sichtbar mache.
„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, sagte Prof. Dr. Michael Kiefer im Rahmen der Preisverleihung in Krefeld. „Wissenschaft kann Vorurteile nicht allein beseitigen, aber sie kann dazu beitragen, Mechanismen von Diskriminierung sichtbar zu machen und eine sachliche Grundlage für gesellschaftliche Debatten zu schaffen.“
Der Marwa-El-Sherbini-Preis wird jährlich vom „Forum muslimische Zivilgesellschaft NRW“ (FmZ) an Menschen, die sich in besonderer Weise gegen antimuslimischen Rassismus einsetzen, vergeben. Benannt ist die Auszeichnung nach einer ägyptisch stämmigen Deutschen, die 2009 in einem Saal des Landgerichts Dresden aus islamfeindlichen und rassistischen Motiven ermordet wurde.












