Come Together: Es geht voran!

Ziel: Einsamkeit verhindern und überwinden!
Von Stefan Kröger

Come together: So lautet der Name des Vereins, der sich vor kurzem in Osnabrück gegründet hat. Zum Ziel gesetzt hat sich der Zusammenschluss unter anderem, in Osnabrück und Umgebung Einsamkeit zu verhindern – und zu überwinden. Mittlerweile ist der Verein als gemeinnützig anerkannt und verfügt bereits über ein eigenes Konto. Als nächstes ist geplant, eigenen Räume anzumieten, so dass der Zusammenschluss  noch aktiver werden kann.

Bereits jetzt laufen gezielte Aktionen. So gibt es einmal im Monat eine Musik-Session im Wüstentreff am Blumenhaller Weg 75. Das nächste Treffen findet am 8. August um 15 Uhr statt. Schwerpunktmäßig soll es an jenem Tag um Chansons von Reinhard Mey gehen. Aber auch für andere Stücke ist das Treffen offen. Egal, ob jemand ein Instrument spielt oder einfach nur mitsingen und zuhören möchte: Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Spenden für den Verein werden gern angenommen.

So einige Aktive gibt es schon. Hier der Schnappschuss eines ersten Treffens im Unikeller. Foto: privat

Bitte vormerken: Am Sonntag wird – gemeinsam – spazieren gegangen!

An diesem Sonntag findet erstmals ein Sonntagsspaziergang statt, an dem alle Menschen, egal welchen Alters, die gerne einmal mit anderen einen kurze Begehung durch die Wüste machen möchten, teilnehmen können. Treffpunkt ist die neue Bürgerbrücke am Pappelgraben. Wenn das Angebot auf Resonanz trifft, soll der Spaziergang regelmäßig organisiert und auch in anderen Stadtteilen angeboten werden.

Des Weiteren ist geplant, gastronomische Einrichtungen dafür zu gewinnen, in ihren Lokalen einen sogenannten „Quasseltisch“ einzurichten, an denen sich insbesondere Einzelpersonen setzten können, die mit anderen Gästen in Kontakt treten möchten. Der Unikeller und der Grüne Jäger hatten bereits ihr Interesse bekundet, sich diesbezüglich zu beteiligen. Aber auch andere Gaststätten sind eingeladen, bei der Einrichtung von Quasseltischen mitzumachen.

Für die Aktionen sucht der Verein noch weitere Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Spenderinnen und Spender. Auch Firmen, die als Sponsoren mitmachen möchten, können gern dabei sein. Bislang arbeitet der Verein ausschließlich ehrenamtlich. Durch die Vielzahl der weiteren Aktionen wird jedoch auf Dauer die Einstellung einer Person angestrebt, die das Projekt weiterentwickeln soll, was ehrenamtlich kaum mehr möglich ist.

Der Verein Come Together hofft, durch möglichst viele Aktivitäten das gemeinschaftliche Zusammenleben in Osnabrück zu stärken, um der zunehmenden Einsamkeit in der Gesellschaft erfolgreich entgegen zu treten.

Wer Interesse an der Mitarbeit und Unterstützung des Vereins hat, kann sich unter stkos@web.de an den Vereinsvorsitzenden Stefan Kröger wenden. Über Spenden würden wir uns natürlich auch sehr freuen. Spendenkontoo: Come Together: DE73 2655 0105 1552 7477 17.

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