SPD Osnabrück verurteilt rassistische Angriffe auf Schinkeler Stadtratskandidaten
Mit großer Bestürzung reagiert die SPD Osnabrück auf eine Vielzahl rassistischer und menschenverachtender Kommentare gegen ihren Stadtratskandidaten Max Wallenstein. Auslöser war ein Beitrag in den sozialen Medien, in dem der Vater des Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September warb und seinen Sohn als engagierten Bewerber für den Stadtrat vorstellte.
Statt einer sachlichen politischen Auseinandersetzung folgte eine Welle rassistischer Anfeindungen. In den Kommentaren wurde Max Wallenstein unter anderem aufgrund seines Aussehens und seiner Hautfarbe beleidigt, mit abwertenden Begriffen überschüttet und ihm auf menschenverachtende Weise abgesprochen, Teil unserer Stadtgesellschaft zu sein. Für die SPD Osnabrück ist klar: Solche Äußerungen haben in unserer Stadt und in unserer Demokratie keinen Platz.
Der Vorsitzende der SPD Osnabrück und Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink erklärt: „Was Max Wallenstein in den vergangenen Tagen erleben musste, macht mich fassungslos. Wer einen Menschen wegen seiner Hautfarbe oder seines Aussehens angreift, überschreitet jede Grenze des demokratischen Miteinanders. Das ist kein harmloser Kommentar im Internet – das ist Rassismus. Und Rassismus werden wir niemals hinnehmen.“
Alferink betont, dass die gesamte SPD Osnabrück geschlossen hinter ihrem Kandidaten steht.
„Max Wallenstein engagiert sich, weil er Verantwortung für seine Heimatstadt übernehmen möchte. Genau dieses Engagement braucht unsere Demokratie. Der gesamte Vorstand der SPD Osnabrück und unsere gesamte Partei stehen geschlossen hinter ihm. Wir werden nicht zulassen, dass Menschen durch Hass und Einschüchterung davon abgehalten werden, sich politisch einzubringen.“. Für die SPD gehe es dabei um weit mehr als den Angriff auf einen einzelnen Kandidaten.
„Unsere Solidarität gilt ausdrücklich allen, die sich für unsere Stadt engagieren – unabhängig von ihrer Partei. Wer sich ehrenamtlich für unsere Stadt engagiert, verdient Respekt und Anerkennung. Wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihres Aussehens angegriffen werden, dann ist das ein Angriff auf unsere gesamte demokratische Gesellschaft.“
Auch Max Wallenstein selbst zeigt sich von den rassistischen Anfeindungen betroffen, macht aber zugleich deutlich, dass er sich davon nicht einschüchtern lassen wird: „Hass ist keine Meinung und Rassismus keine legitime politische Haltung. Demokratie lebt vom respektvollen Streit um die besten Ideen – nicht von Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit oder Diskriminierung. Dafür stehe ich ein.“
Die SPD Osnabrück ruft alle Parteien und gesellschaftlichen Kräfte dazu auf, solchen Entwicklungen gemeinsam entgegenzutreten. Robert Alferink abschließend: „Osnabrück ist eine offene, vielfältige und solidarische Stadt. Dafür stehen wir als SPD. Hass und Rassismus dürfen niemals lauter werden als Zusammenhalt und Menschlichkeit. Gerade jetzt ist es wichtig, gemeinsam Haltung zu zeigen und deutlich zu machen: Wer Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens herabwürdigt, greift die Grundwerte unserer Demokratie an.“












