„Unzumutbar für Beschäftigte, für ein israelisches Staatsunternehmen zu arbeiten“
Thomas Groß, OB-Kandidat der Linken in Osnabrück, kritisiert scharf, dass das Osnabrücker VW-Werk nun offensichtlich endgültig für die Produktion von Kriegswaffen genutzt werden solle. Seiner Meinung nach ist es den Beschäftigten unzumutbar, für ein israelisches Staatsunternehmen zu arbeiten, das der Regierung Netanjahu unterstellt ist und dessen Gewinne für die Finanzierung der israelischen Armee genutzt werden.
Diese Armee sei für einen eindeutig völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran und für viele Kriegsverbrechen verantwortlich, die im Gaza-Krieg sogar nach Ansicht vieler (z.B. amnesty international) die Schwelle zum Völkermord überschritten hätten. Es sei eindeutig mit der Tradition der Friedensstadt Osnabrück nicht vereinbar, hier ein Unternehmen des Staates anzusiedeln, dessen Regierungspolitik schon seit langem gegen jede Völkerverständigung im Nahen Osten gerichtet sei. Deshalb sei auch der Hinweis nicht richtig, dass im Osnabrücker Werk nur Verteidigungswaffen produziert werden sollten. Israel habe den Angriffskrieg gegen den Iran nur deshalb starten können, weil es den Raketenabwehrschirm besaß und deshalb auf die Reaktion vorbereitet war. Jede Waffe ermögliche Kriege, nur Abrüstung und Verhandlungen führten zum Frieden, erklärte Groß.















