Sonntag, 12 Uhr, Gertrudenberg: Gedenken an Opfer der NS-Krankenmorde

Nazis ermordeten gezielt Kranke und Menschen mit Behinderungen

Wer populistisch die Vergangenheit verklärt, soll nie vergessen, welche Grausam-keit damit einher ging. Das Erinnern an die Taten, die Folgen dessen und was uns noch heute aus dieser Historie belastet, sind Teile dieses Gedenkens. Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) und den OMAS GEGEN RECHTS veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Osnabrück das Gedenken der Opfer, die von den Nazis wegen Krankheit oder körperlicher bzw. geistiger Einschränkungen ermordet wurden.

Die Menschenverachtung der deutschen Faschisten war überall grenzenlos. Wer denen nicht „Lebenswert“ schien, wurde „aus der Volksgemeinschaft getilgt“. Das grauenhafte Treiben soll nicht in Vergessenheit geraten. Sonntag, den 27. September 2026 um 12:00 Uhr. Die Veranstaltung findet am Mahnmal beim historischen Kloster am Gertrudenberg (Senator-Wagner-Weg) neben dem Gelände des ehemaligen Landeskrankenhauses (heute das privatisierte Ameos-Klinikum) statt. Neben kurzen Ansprachen zum Umgang mit körperlich oder geistig eingeschränkten Menschen und Beiträgen des Roten Akkords wird das Gedenken durch ein gemeinsam zu erstellendes Gesteck ausgedrückt.

 

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