Anna Budina blickt auf die entstehenden Johannishöfe
Zur „Halbzeitpause“ unseres Tagesmagazins präsentieren wir weiter unsere OR-Serie mit Motiven aus dem Osnabrücker Stadtbild. Zum aktuellen Werk schreibt die Künstlerin äußerst kurz und knapp:
Schön war es nicht unbedingt. Aber da war es eben – das alte Wöhrl-Parkhaus am Neumarkt. Jahrzehntelang gehörte es zum Stadtbild, erst als Teil des Hertie-Komplexes, später bei Wöhrl und schließlich Ypso. Seit 2009 stand es leer und das Gebäude wurde langsam zu einem bekannten Lost Place mitten in der Stadt.
Seit diesem September sind die Bagger da, das alte Parkhaus verschwindet Stück für Stück. Eine vertraute, wenn auch nicht gerade geliebte Ecke Osnabrücks wird Geschichte. Auf dem Gelände sollen künftig die „Johannishöfe“ entstehen, mit Wohnungen, Geschäften, Gastronomie und hoffentlich neuem Leben.
Zur Künstlerin Anna Budina
Anna Budina lebt und arbeitet im Raum Osnabrück. Von 2016 bis 2020 studierte sie an der Universität Osnabrück Kunst, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte (B.A.). Besonders verbunden fühlt sie sich der Aquarellmalerei und dem digitalen Zeichnen. Immer wieder ist sie in der Stadt mit Feldstaffelei und Skizzenbüchern zu sehen. Sie hält das städtische Leben in Farben fest und schafft somit eine reichhaltige Quelle für ihre weiteren Arbeiten.
Seit 2017 ist die Künstlerin regelmäßig auf regionalen und überregionalen Ausstellungen sowie Kunstprojekten vertreten und hat ihre Werke in mehreren Einzelausstellungen in der Stadt Osnabrück präsentiert. Darüber hinaus ist sie als Kunstdozentin tätig, unter anderem an den Volkshochschulen Osnabrück und Ibbenbüren sowie an der Katholischen FABI Osnabrück.
Mehr gibt es auf ihrer Homepage. www.annabudina.com














