Feierliche Begrüßung in der OsnabrückHalle
Viele neue Gesichter, viele Fragen, viel Aufregung und Vorfreude: Rund 2.900 junge Menschen haben zum Wintersemester 2026/27 ein Studium an der Universität Osnabrück aufgenommen. Bereits am Mittwoch, 7. Oktober 2026, waren sie in der OsnabrückHalle offiziell von Uni-Präsident Prof. Dr. Tim Römer und Prof. Dr. Jochen Oltmer, Vizepräsident für Studium und Lehre, begrüßt worden.
„Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass Sie sich dazu entschieden haben, an unserer Universität ein Studium zu beginnen“, sagte Prof. Dr. Tim Römer in seiner Ansprache. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie unsere Universität als einen Ort erleben, der Sie bereichern wird, der Sie lehrt, kritisch und verantwortungsbewusst zu denken, und an dem Sie Freundschaften schließen, die Sie während der oft intensiven Zeit des Studierens begleiten werden.“
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter ermutigte die neuen Studierenden, die Stadt aktiv zu erkunden und frühzeitig Kontakte zur lokalen Wirtschaft und insbesondere zur hiesigen Gründerszene zu knüpfen. Schließlich sei Osnabrück womöglich nicht nur der Studienort, sondern auch der Ort, an dem sie ihre berufliche Zukunft gestalten könnten. Mit Verweis auf die Tradition Osnabrücks als Friedensstadt unterstrich Pötter die Bedeutung von Offenheit und Dialog: „Eine offene Stadt lebt davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kulturen und Vorstellungen miteinander ins Gespräch kommen. Ihre Vielfalt, Ihre Ideen und Ihre Perspektiven werden unsere Stadt bereichern.“ Zum Abschluss gab sie den Erstsemestern einen persönlichen Wunsch mit: Sie hoffe darauf, dass viele von ihnen später einmal sagen würden, sie seien damals eigentlich nur zum Studieren nach Osnabrück gekommen – und dann geblieben.
Auch Vizepräsident Prof. Dr. Jochen Oltmer hieß die neuen Studierenden herzlich willkommen: „Der Beginn eines Studiums markiert einen ganz besonderen Moment in Ihrem Leben, eine Weichenstellung für Ihre Zukunft. Wie schön, dass diese Weiche Sie zu uns geführt hat! Wir als Universität wollen Sie als zuverlässiger Partner auf Ihrem Weg begleiten. Und weil vieles in den ersten Wochen sehr neu erscheinen mag, haben wir zahlreiche Angebote, um Ihnen das Ankommen zu erleichtern.“
Eines dieser Angebote ist das Programm OSKA+; die Abkürzung steht für „OSnabrücker Kommiliton*innen für Studienanfänger*innen“. Im OSKA+-Programm stehen erfahrene Studierende den neuen Studierenden bei allen Fragen zur Seite.
Insgesamt präsentierten sich mehr als 70 Aussteller in der OsnabrückHalle. Neben Einrichtungen der Universität, dem Studierendenwerk, dem AStA und weiteren studentischen Initiativen waren auch Unternehmen und Kultureinrichtungen der Region vertreten. Musikalisch begleitet wurde das Begrüßungsprogramm vom Percussion Ensemble der Unimusik. Für eine Showeinlage sorgte zudem das Zentrum für Hochschulsport.
Wie bereits in den vergangenen Jahren waren auch in diesem die Studienprogramme der Psychologie der Universität Osnabrück besonders gefragt, gefolgt von dem Bachelorstudiengang „Cognitive Science“ – hier ist die Zahl der Einschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel gestiegen. Ebenfalls sehr beliebt sind die englischsprachigen Studiengänge. Besonders hervorzuheben ist in diesem Semester das Masterprogramm Conflict Studies and Peacebuilding, das seine Anmeldezahlen verdoppelt hat. Insgesamt liegt die Zahl der Erstsemester-Studierenden leicht unter der des Vorjahres – ein Rückgang, der mit der G9-Rückkehr an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen zu erklären ist.













