Theatermacher Osnabrück zeigen ab dem 23. Oktober 2026 Texte Osnabrücker Autorinnen und Autoren
Osnabrück hat eine eigene Literatur, Romane, Erzählungen, Gedichte, die im Kreis ihrer Leserinnen und Leser zirkulieren und selten eine Bühne finden. Sonja Damaschke und Nils Stickan holen diese Texte jetzt ins erste unordentliche ZimmerTheater. Kompositionen von Udo Becker und Wladimir Krasmann, der das Stück auch live begleitet.
„Der performative Riss“ versammelt Lyrik und Prosa Osnabrücker Autorinnen und Autoren und gibt ihnen einen gemeinsamen Raum aus Stimme, Klang und Körper. Die Theatermacher arbeiten dabei in drei Richtungen. Ein Teil der Texte bleibt unangetastet und wird Wort für Wort gesprochen andere werden gekürzt, neu gefügt oder zur Collage verdichtet. Wieder andere lassen die Sprache fast hinter sich: Tanz und Komposition lesen sie weiter, kommentieren sie, antworten eigenständig. Der Text ist dann nicht mehr Vorlage, sondern Anlass.
Ausgangspunkt ist das Stück „Die Farben der Engel“. Von dort aus öffnet sich ein weites Feld: Naturlyrik neben politischen Gedichten zu Krieg und Frieden, komische Kurzgeschichten neben dichten, gesellschaftskritischen Prosaminiaturen. Choreografie begleitet die Sprache, Live-Musik und Studioaufnahmen setzen eigene Kapitel. Konzeption und Regie liegen bei Sonja Damaschke und Nils Stickan – zwischen Treue zum Original und dem Mut, es zu verwandeln.
Termine und Karten: Der performative Riss, Lyrik und Prosa Osnabrücker Autorinnen und Autoren auf der Bühne. Präsentiert vom ersten unordentlichen ZimmerTheater, Lohstraße 45a. Premiere ist Freitag, 23. Oktober 2026, 20 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es Samstag, 24. Oktober sowie Freitag, 30. Oktober um 20 Uhr. Karten sind ab 14 Euro zu haben, eine Ermäßigung ist verfügbar. Virtueller Kartenabriss: Tourist-Information Osnabrück und online über Reservix: https://26495.reservix.de/events. Weitere Informationen gibt es hier: https://zimmertheater-online.de/events/der-performative-riss1/













