Heimatfest wird zum romanhaften Streitfall
Siebzehn Jahre sind vergangen, seit in der Literatur Stephan Thomes Romandebüt „Grenzgang“ gefeiert wurde. Inzwischen allerdings hat sich das gesellschaftliche Klima in unser Welt grundlegend verändert. Anlass für Stephan Thome, sich wieder mit seiner Heimatstadt und deren Umgang mit Tradition und Brauchtum auseinanderzusetzen.
Zum Inhalt des Romans teilt uns das Veranstaltungsteam mit: „In ‚Besser als nie‘ soll endlich nach der weltweiten Pandemie der traditionelle Grenzgang wieder gefeiert werden. Doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Linda Preiss, Schulpsychologin am Städtischen Gymnasium, ist empört: Man will sie als Reiterin nicht dabei haben, weil sie eine Frau ist! War es also ein Fehler, nach so vielen Jahren in die alte Heimat zurückzukehren? Jürgen Bamberger gerät als Bürgermeister gleich doppelt in Erklärungsnot: Der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten ‚Mohren‘, und seine Tochter macht ihre ablehnende Haltung zum Fest öffentlich. Je hitziger die Diskussionen geführt werden, desto fremder wird Jürgen der Ort, an dem er sein gesamtes Leben verbracht hat.“
Im Gespräch mit der langjährigen NOZ-Redakteurin Christine Adam stellt Stephan Thome seinen neuen Roman, der sich den großen Streitfragen unserer Zeit widmet, im Blue Note vor.
- Datum: 20.10.2026
- Beginn: 19:30 Uhr
- Einlass ab 18:00 Uhr
- Ort: Blue Note
Tickets gibt es für 20 Euro bzw. 18 Euro mit Literaturkarte bei www.buecher-wenner.de oder im direkt in der Buchhandlung.













