HHO übernimmt Mittagsverpflegung an Osnabrücker Grundschulen
22 Grundschulen, mehrere hundert Essen täglich und ein Team aus Menschen mit und ohne Behinderung: Ein neues Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Osnabrück und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) zeigt, wie Inklusion und praktische Lösungen Hand in Hand gehen können.
Während der Ferien steigt die Nachfrage nach Hortbetreuung in den Grundschulen in Osnabrück seit Jahren. Gleichzeitig stellte die Organisation der Mittagsverpflegung die Einrichtungen zunehmend vor Herausforderungen. Um die Schulen und Horte zu entlasten, hat die Stadt Osnabrück die Ferienverpflegung ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die HHO, die das Angebot seit diesem Jahr an allen 22 städtischen Grundschulstandorten übernimmt.
Besonders ist dabei der inklusive Ansatz des Projekts. An jedem Standort unterstützen ein bis vier Beschäftigte mit Behinderung die Ausgabe und Organisation der Mittagsverpflegung. Dafür wurden zusätzliche Assistenz- und Hilfskräfte eingestellt. Viele der beteiligten Beschäftigten arbeiten sonst in den Cafeterien der HHO. Dort fällt während der Ferienzeit ohnehin weniger Arbeit an, sodass ihre Kompetenzen nun an anderer Stelle eingesetzt werden können.
Die Beschäftigten fahren eigenständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Schulen und übernehmen dort verantwortungsvolle Aufgaben. Das Projekt schafft damit nicht nur eine verlässliche Lösung für die Ferienbetreuung, sondern eröffnet Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten im direkten Kontakt mit Kindern, Schulen und städtischen Einrichtungen einzubringen.













