30.000 Flyer, 16 Infostände, 31 Organisationen – und immer mehr Aktive
Widerstand gegen RECHTS kommt nicht von selbst, sondern braucht Engagement! Seit Anfang Mai ist die Osnabrücker Kampagne HERZ statt HETZE aktiv. Besonders in Stadtteilen mit bisher höherem AfD-Stimmanteil wirbt sie dafür, an der Europawahl teilzunehmen, aber nicht die AfD zu wählen. Die Aktiven betonen, ehrenamtlich und unabhängig von Parteien zu arbeiten.
Dazu bemerkt die Kampagnen-Homepage: „In Krisen suchen viele Menschen nach Sicherheit und fürchten, übersehen zu werden. Jede Stimme für die AfD schadet – auch denen, die sie wählen! Sicherheit finden wir nur gemeinsam, nur solidarisch.“ https://osnabrueck-bunt-und-solidarisch.de .
Jetzt, in der „heißen Phase“ kurz vor der Wahl, zieht die Kampagne eine Zwischenbilanz: „Bisher hat HERZ statt HETZE bereits über 30 000 Flyer verteilt, u.a. in Atter, Eversburg, Haste/Dodesheide, Schinkel und Lüstringen. In den Stadtteilen organisieren wir insgesamt 16 Infostände, gemeinsam mit Verbündeten vor Ort. Dort gibt es nachdenkliche Diskussionen, ab und zu sogar Unterstützungsangebote. Aber auch auf manche Ablehnung sind wir gestoßen. Das bedeutet: Nach der Wahl ist weiterhin viel zu tun gegen Rechtsextremismus und für ein solidarisches Osnabrück.“
Unterstützt wird HERZ statt HETZE durch inzwischen 31 Osnabrücker Organisationen. Sie zeigen einen Querschnitt der Stadtgesellschaft – vom Sportverein, der Frauenberatung und OMAS gegen rechts über den Ver.di Ortsverein, die AWO, HHO und terre des hommes Deutschland bis hin zu kirchlichen Organisationen.
Zwei Beispiele
Am Freitag, 31.05., bei der Fridays for Future-Kundgebung, richtete sich HERZ statt HETZE auch an Erstwählende. Dazu Ruth Beckwermert, eine Sprecherin der Kampagne: „Die Politik dde AfD – und aller, die ihr hinterherlaufen – gefährdet unsere Zukunft. Diese Partei leugnet die Klimakrise und versucht, Klima- und Umweltschutz zu sabotieren. Wir wollen endlich sozial gerechten, effektiven Klimaschutz! Wohin Leugnen führt, zeigt das Hochwasser.“
Am Samstag, 01.06., war der Ev.-luth. Kirchenkreis Osnabrück am Infostand der Kampagne vor dem Dom vertreten. Dr. Joachim Jeska, Superintendent des Ev.-luth. Kirchenkreises: „Für mich ist zentral, dass alle Menschen von Gott geschaffen sind und die gleiche Würde haben. Deshalb dürfen wir nicht die Augen verschließen vor rechtsextremen Bestrebungen, die unsere Gesellschaft genau in diesem Punkt spalten wollen.“
Bis zur Europawahl am 9. Juni wird die Kampagne HERZ statt HETZE weiter aktiv und im Stadtbild sichtbar sein.
Zum Hintergrund
„Osnabrück – bunt und solidarisch“ ist ein Bündnis von Personen, unterstützt durch Organisationen. Es ist unabhängig von Parteien und tritt im Wahlkampf nicht für bestimmte Parteien ein. Das Bündnis trägt die Kampagne HERZ statt HETZE. Diese wirbt: „Bitte gehen Sie wählen – aber nicht die AfD!“
Besonders in Stadtteilen, in denen die AfD zuletzt viele Stimmen bekam, informiert die Kampagne mit Infoständen und Flyer-Aktionen über die rechtsextremen, rassistischen, demokratiefeindlichen Ziele dieser Partei. Damit will sie Menschen erreichen, die mit dem Gedanken spielen, AfD zu wählen, sowie Erst- und bisherige Nicht-Wählende. Gleichzeitig lädt die Kampagne ein, sich gemeinsam für ein solidarisches Osnabrück und Europa einzusetzen.
Auf der Bündnis-Homepage sind der Flyertext der Kampagne mit zentralen politischen Positionen, Quellenangaben sowie allen unterstützenden Organisationen zu finden: https://osnabrueck-bunt-und-solidarisch.de/ .
Social Media:
https://www.instagram.com/os.buntundsolidarisch/ https://www.facebook.com/os.buntundsolidarisch













