Alferink vor Ort in Pye

Intensive Gespräche über die Zukunft des Stadtteils Osnabrück

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger sind am 08. April der Einladung von Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink (SPD) zum Gesprächsformat „Alferink vor Ort“ in Pye gefolgt. Der Abend war geprägt von intensiven Diskussionen, klaren Worten und einem offenen Austausch über die Zukunft des Stadtteils.

Im Mittelpunkt standen zentrale Themen, die viele Menschen in ihrem Alltag unmittelbar betreffen: die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der Bedarf an einer neuen Turnhalle, die Sicherstellung einer verlässlichen Nahversorgung – und vor allem der Wunsch nach mehr Begegnungsorten im Stadtteil. Gerade dieser Punkt zog sich wie ein roter Faden durch den Abend. Viele Teilnehmende machten deutlich, dass es in Pye an Orten fehlt, an denen Menschen zusammenkommen können, unabhängig von Alter oder Lebenssituation.

„Ein Stadtteil lebt nicht nur von Infrastruktur, sondern vor allem vom Miteinander“, so Alferink. „Dafür braucht es Räume, in denen Begegnung überhaupt erst möglich wird. “Dabei wurde auch deutlich: Es geht nicht nur um neue Gebäude, sondern um Orte, die allen offenstehen, ohne Konsumzwang. „Wir brauchen Begegnungsräume, in denen man sich treffen kann, ohne etwas konsumieren zu müssen. Solche Orte sind wichtig für den sozialen Zusammenhalt und stärken das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil“, betont Alferink.

Ein möglicher Ansatz seien dabei auch bürgerschaftlich getragene Modelle. Als Beispiel nennt Alferink den Stadtteil Atter, wo der Verein „Wir in Atter“ seit Jahren erfolgreich Begegnungsangebote organisiert und das Miteinander vor Ortstärkt. „Das zeigt, was möglich ist, wenn Engagement vor Ort auf Unterstützung durch die Stadt trifft“, so Alferink. Auch in Pye sei dieses Engagement deutlichspürbar gewesen: „Die Gespräche haben gezeigt, wie viel Motivation und Bereitschaft es gibt, den Stadtteil gemeinsam weiterzuentwickeln. Diese Energiemüssen wir nutzen und unterstützen.“

Neben den Begegnungsräumen wurde auch die Nahversorgung intensivdiskutiert. Viele Teilnehmende schilderten die Herausforderungen im Alltag, wenn Einkaufsmöglichkeiten fehlen oder schwer erreichbar sind. Für Alferink ist klar, dass hier neue Lösungen gefragt sind:„Gerade in Stadtteilen wie Pye müssen wir neue Wege gehen. Dazu gehören beispielsweise auch innovative Konzepte wie automatisierte Supermärkte, die rund um die Uhr eine wohnortnahe Versorgung ermöglichen können. Hiermüssen wir als Stadt Anreize setzen, um die Supermärkte dazu zu bringen, einen solchen Laden aufzubauen. “Ergänzend wurde über die Verbesserung der Busanbindung sowie die Situation von Sport- und Bewegungsangeboten gesprochen.

Insbesondere der Wunschnach einer neuen Turnhalle wurde mehrfach geäußert. Für Alferink zeigt der Abend vor allem eines: „Die besten Ideen entstehen im direkten Gespräch. Wer Politik für die Menschen machen will, muss zuhören –vor Ort, im Austausch und auf Augenhöhe. “Das Format „Alferink vor Ort“ versteht der SPD-Kandidat deshalb als festen Bestandteil seiner politischen Arbeit und seines Wahlkampfs. Ziel ist es, frühzeitig Bedarfe zu erkennen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen zu entwickeln. „Ich danke allen, die sich die Zeit genommen haben, ihre Perspektiven einzubringen und diesen intensiven Austausch möglichgemacht haben“, so Alferink abschließend. „Für ein Osnabrück, das funktioniert – in allen Stadtteilen

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