Anna Budina: Von Angers nach Osnabrück
Aquarelle zu den Herausforderungen unserer Zeit – Vernissage am 6. Februar um 18.00 Uhr
„Aquarell“, das ist die Kunstform, die Anna Budina zu ihrem Ausdrucksmittel gemacht hat. Skizzenblock und Stift immer dabei, notiert sie nicht, sondern zeichnet das , was ihr auf Reisen und bei Begegnungen auffällt, um es später als Aqarell erneut aufs Papier zu bringen.
Zu der jetzt am 6. Februar beginnenden Ausstellung schreibt sie:
„Die Idee für diese Ausstellung kam mir im Frühjahr 2025 während eines Besuchs im Schloss von Angers, Osnabrücks französischer Partnerstadt. Dort ist der berühmte Teppichzyklus der Apokalypse zu sehen, der zwischen 1373 und 1382 entstand und die Szenen der Offenbarung des Johannes aus der Perspektive der spätmittelalterlichen Menschen zeigt. Die Geschehnisse jener von Seuchen, Hungersnöten und Kriegen geprägten Epoche liegen 650 Jahre zurück und scheinen dennoch erschreckend aktuell zu sein.
Gezeigt wird eine Serie von 12 Aquarellbildern, die sich mit den drängenden Herausforderungen unserer Gegenwart auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen der Klimawandel und der weltweite Aufstieg autoritärer Mächte, die eng mit Umweltkatastrophen, Kriegen und gesellschaftlichen Krisen verknüpft sind. Die zarte Technik des Aquarells steht dabei in bewusstem Kontrast zur Wucht der dargestellten Ereignisse und lässt Raum für Stille, Nachdenklichkeit und inneres Echo. Trotz der Schwere der Themen soll die Serie nicht im Fatalismus verharren, sondern eine Perspektive auf die Resilienz des Lebens und auf die Möglichkeit eines Neubeginns eröffnen.“
Weitere Infos zu Anna Budina gibt’s auf ihrer Internetpräsenz www.annabudina.com
Infos zu den Öffnungszeiten, Anfahrt usw. der Kath. FABI gibt’s hier: www.kath-fabi-os.de/













