Die Lagerhalle Osnabrück zeigt am 22. Januar den Film „Born in Flames“ im englischen Original mit deutschen Untertiteln in Kooperation mit dem Kunstraum hase29 und dem European Media Art Festival (EMAF).
Im Anschluss gehen Katrin Mundt (EMAF) und Jasmina Janischka (hase29) der Frage nach, in wie fern die digitale Welt ein Abbild oder eine Verzerrung unserer Realität ist. Wie können Glitches – Störungen im System – als Symbole für gesellschaftlichen Widerstand und Kontrollverlust interpretiert werden? Und welchen Beitrag können künstlerische Ausdrucksformen leisten, um das Bewusstsein für die Manipulierbarkeit von Realität zu schärfen?
Zum Film: Lizzie Bordens Science-Fiction-Film BORN IN FLAMES aus dem Jahr 1983 zeigt eine dystopische Zukunft in den USA, in der eine feministische Revolution gegen bestehende Machtstrukturen ausgerufen wird, um soziale Ungleichheiten und die Unterdrückung von Frauen zu bekämpfen. Der Film nutzt Medien – vor allem das Radio – als Symbol für den Widerstand und thematisiert den Kampf für Gleichberechtigung in einem autoritären Staat, der Reformen blockiert und alternative Stimmen unterdrückt. Wie auch die Ausstellung „Glitch in der Matrix“ im Kunstraum hase29 setzt sich der Film mit der Frage auseinander, wie unsere Vorstellung von „Realität“ durch Machtstrukturen und digitale Medien manipuliert wird.
Tickets gibt’s hier: https://www.lagerhalle-osnabrueck.de