Samstag, 22. Juni 2024

Blumen und Brandsätze: Lesung und Gespräch mit Klaus Neumann im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

Klaus Neumann, Autor des Buches „Blumen und Brandsätze“ ist am Montag, 10. Juni um 19 Uhr zu Gast im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.

Themen des Abends sind Deutschland als Fluchtort, Gastfreundschaft und Solidarität, Empörung und Scham, Bürgerbeteiligung und Lokalpolitik, Identität und Geschichte.

Die Unterbringung von Schutzsuchenden, ob in Containersiedlungen, auf Wohnschiffen, in Zelten, in Gemeinschaftsunterkünften oder in Hotels, war und ist oft umstritten. Mit seiner Geschichte der Aufnahme von Asylsuchenden, Flüchtlingen und Aussiedlern in den letzten 35 Jahren – und lokalen Geschichten aus dem Hamburger Westen, der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge – will das im April erschienene Buch Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte, 1989-2023 (Hamburger Edition) unaufgeregte und fundierte Diskussionen anstoßen über den Umgang mit Menschen, „die wir nicht gerufen haben“, aber auch über so unterschiedliche Themen wie Gerechtigkeit, Rassismus und demokratische Teilhabe.

Der deutsch-australische Historiker Klaus Neumann war bis vor wenigen Jahren Professor für Geschichte an einer Universität in Melbourne. Er ist der Autor mehrerer preisgekrönter englischsprachiger Bücher, u.a. über Kolonialgeschichte, Flüchtlingspolitik und Erinnerungskultur.

Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums und des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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