Donnerstag, 22. Februar 2024

„Kapitalistenschwein“ erobert die Lagerhalle

„Kunst gegen Bares“ verspricht unterhaltsamen Abend

„Bares gegen Rares“ gilt als Renner in der Fernsehwelt. Aber „Kunst gegen Bares“? Dabei steht auch dieser Titel für eine der erfolgreichsten Bühnenshows in Deutschlands. Alles startet am Donnerstag, 8. Februar, ab 20:00 Uhr in der Lagerhalle.


Wer wird das „Kapitalistenschwein“?

Mitmoderator Sören Hage brachte das, was in der Lagerhalle erwartet werden darf, auf Nachfrage der OR so auf den Punkt: „Zusammen mit meinem Kumpel, dem Musiker Ulf Ronnsiek, bringe ich ein beliebtes Unterhaltungsformat nach Osnabrück. In der Lagerhalle öffnen wir nämlich eine echte Wundertüte der Kleinkunst mit fünf tollen Künstlerinnen und Künstlern.“

Anlass dieser Ankündigung ist ein ganz ungewöhnlicher Wettbewerb auf der Bühne der Lagerhalle: Die eingefahrene Knete wird nämlich nicht, wie es sozial gerecht wäre, spätabends im stillen Kämmerlein zu gleichen Summen aufgeteilt. Von wegen! Jeder Mensch im Publikum entscheidet, welcher Event mit persönlichem Sparschwein-Einwurf bedacht wird. Zur kapitalistischen Wirklichkeit passt am Ende auch die Siegesszeremonie: Der obsiegende Mensch mit dem besonders prall gefüllten Sparschwein ist symbolisch das „Kapitalistenschwein“ des Abends.


Wettstreit mit speziellen Regeln

Natürlich gibt es beim Lagerhallen-Event gewisse Parallelen zu anderen Formaten: „Ähnlich wie bei den Wertungstafeln im Poetry Slam geht es auch mit den Sparschweinen bei ‚Kunst gegen Bares‘ letztlich nur um eins: Einen fairen Wettbewerb und vor allem einen tollen Abend für die Künstler*innen aus ganz Deutschland und das Publikum der Lagerhalle“, versprechen die Veranstalter.

Nichts am lupenrein inszenierten kapitalistischen Wettbewerb klappt natürlich ohne Moderation: Musiker Ulf Ronnsiek und Journalist Sören Hage führen gemeinsam durch den Abend. Immer wieder darf am Abend selbstironisch gelacht werden. Denn dass dem Publikum im Rahmen der Auftritte jede Menge Spiegel vorgehalten werden, ist logisch. Und anders als im wahren Kapitalismus, in dem Reiche ständig reicher werden und statt agiler Menschen „Geld arbeitet“, ist ein bei „Kunst gegen Bares“ tatsächlich ein wirklich fairer Wettstreit garantiert.


Was das Publikum erwartet

Erwartet werden darf ein Mix unterschiedlicher Sparten: Musik, Comedy, Poetry, Mentalmagie, Zauberei und Tanz.

„Es ist ein Abend, eine Bühne und eine bunte Vielfalt. Ihr lernt dabei in diesem besonderen Bühnenformat auch die Künstler*innen besser kennen“, versprechen die Veranstalter in ihrem Ankündigungstext.

Die Akteure im Scheinwerferlicht stehen übrigens nicht auch woanders vor ihrem Publikum. Alle warten mit eigenen erfolgreichen Soloabenden auf, treten mit Bands auf die Bretter und sind bekannt aus Formaten wie Nightwash, dem Quatsch Comedy Club oder auch dem NDR Comedy Contest.


Wer ringt um die Sparschwein-Füllung?

Karo Bender wird für sogenannte „Stand Up Comedy“ stehen. Annalena  heißt die erste auftretende aus dem Musikmetier. Johann Theisen garantiert „Stand Up Comedy/Improvisation“ und Magic Freddi ungewöhnliche Zauberei. Last but not least tritt final der Musiker Jasper Leonard auf.


Sonstiges

Für den Besuch sind 15,00 € bzw. 10,00 € fällig. Online-Tickets gibt es über die Veranstalter ebenso. Alles darf sitzen, es gibt nummerierte Plätze. Ganz außer Konkurrenz kommt als Special Guest „Party From Afar“.
Mehr Infos gefällig? https://www.lagerhalle-osnabrueck.de/content/veranstaltungen/kunst-gegen-bares-1/

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