Trotz Nieselregens versammelten sich um 9:30 Uhr etwa 50 Personen vor der Sporthalle. Dort tagte die AfD.
„Kein geheimes Treffen mehr“, lautete die Botschaft auf einem Protestschild. Die Protestierenden wurden immer mehr. Man sprach viel miteinander und es sprach sich herum, im Stadtteil. Weitere Schilder zeugten davon. Schließlich waren es über hundert. Singend oder mit Trillerpfeifen sorgten sie dafür, gehört zu werden. In die Sporthalle hatten sich nur sehr wenige geschlichen.
Schon in der Nacht zuvor versuchten Anwohnende, den Tagungsort zu dekorieren. An den Laternen hingen noch früh am Morgen Plakate und Kreidebotschaften zierten den Eingangsbereich. Aber davon war nichts mehr zu sehen. Die Hälfte der im Saal sitzende war früher gekommen und scheint geübt darin, die Ansagen der Nachbarschaft wegzuputzen.
Gegen 11 Uhr löste sich der Workshop Protest auf. Sollte am 17. 2. ein nächstes Treffen stattfinden, wird die Nachbarschaft wieder da sein.
Schon jetzt hing ein Transparent von dem nächstgelegenen Balkon. „Bitte sagt uns Bescheid. Wir wohnen ja hier!“, gab eine Gruppe von Familien zum Abschied mit auf den Weg.















