Fachausschuss debattierte Projekte für 2025 und 2026
In seiner Sitzung am 27. März beschäftigte sich der Kulturausschuss der Stadt Osnabrück mit einer Vielzahl kultureller Themen. Neben der Planung von zwei Sonderausstellungen im Museum am Schölerberg und der Erhöhung des Zuschusses für die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst e.V. (hase29) wurden auch aktuelle Entwicklungen in der Stadtbibliothek sowie eine Zwischenbilanz des Kulturprojekte „Villa_“ vorgestellt. Die Beschlüsse unterstreichen das Bestreben der Stadt, ihr kulturelles Angebot weiter auszubauen und bestehende Einrichtungen zu stärken.
Sonderausstellung „Deutschlands Bodenschätze“ im Museum am Schölerberg
Vom 22. Juli 2026 bis zum 22. Februar 2027 plant das Museum am Schölerberg die Sonderausstellung „Deutschlands Bodenschätze“ zu präsentieren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 58.000 Euro, wobei 20.000 Euro durch Drittmittel gedeckt werden sollen. Sollte diese Summe nicht erreicht werden, sind Einsparungen im Begleitprogramm und in der Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Die Verwaltung wurde ermächtigt, im Vorgriff auf den Haushalt 2026 einen Mietvertrag für die Ausstellung in Höhe von 15.500 Euro abzuschließen.
Sonderausstellung „Facettenreiche Insekten – Vielfalt | Gefährdung | Schutz“
Für den Zeitraum vom 18. Januar bis zum 12. Juli 2026 ist die Ausstellung „Facettenreiche Insekten – Vielfalt | Gefährdung | Schutz“ im Museum am Schölerberg geplant. Die veranschlagten Gesamtkosten betrugen 28.000 Euro, wobei die Verwaltung beauftragt wurde, Drittmittel in Höhe von 10.000 Euro einzuwerben. Bei Nichterreichen dieser Summe sollen Einsparungen im Begleitprogramm und in der Öffentlichkeitsarbeit vorgenommen werden. Zudem wurde die Verwaltung ermächtigt, im Vorgriff auf den Haushalt 2026 einen Mietvertrag für die Ausstellung in Höhe von 4.200 Euro abzuschließen.
Erhöhung des Zuschusses für die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst e.V. (hase29)
Die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst e.V., bekannt als hase29, beantragte eine Erhöhung ihres Zuschusses für das Jahr 2025 um 8.000 Euro, um gestiegene Kosten zu decken. Diese Mehrkosten resultieren aus einer Mieterhöhung um 2.400 Euro jährlich ab dem 1. Januar 2025, einer Steigerung der Energiekosten um 41 Prozent (entspricht 2.500 Euro jährlich) sowie erhöhten Personalkosten aufgrund eines Tarifabschlusses. Die Verwaltung befürwortete diesen Antrag, da die Berechnungen schlüssig und nachvollziehbar sind. Nach Einwänden der CDU-Fraktionsmitglieder stimmten die Ausschussmitglieder zunächst lediglich den Teil der Energie und Miete ab.
„100 Tage Villa_“: Positive Zwischenbilanz mit Ausblick auf 2025
Nachdem der Kulturausschuss am 6. Februar ausfiel, präsentierte der Fachbereich Kultur eine Mitteilungsvorlage mit dem Titel „100 Tage Villa_“: Positive Zwischenbilanz mit Ausblick auf 2025. Diese Vorlage wurde dem Kulturausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt. Stadtrat Wolfgang Beckermann lobte die Villa_ als einen Ort, der zur Diskussion und zur Begegnung einlädt.