Peter und Marie sind nun für immer vereint

Schön wär’s, wenn die Vision des Osnabrücker Künstlers Jakob Bartnik in Zukunft Wirklichkeit werden würde: Kirchen im Glauben vereint.

Am Rande der Holzskulptur am Fritz-Wolf-Platz (zwischen Stadtbibliothek am Markt und Lortzingstraße) steht ein kleines Schild, auf dem der Hintergrund ausführlich beschrieben wird. Wir zitieren:

Hier präsentieren wir Ihnen „Peter & Marie“, eine Skulptur, die anlässlich des 375-jährigen Jubilärums des Westfälischen Friedens entstanden ist und eine einzigartige Geschichte erzählt.
Diese monumentale Skulptur besteht aus zwei nachgebauten Kirchturmspitzen, die mit ihren Grundflächen miteinander verbunden wurden. Eine der Spitzen stammt von der protestantischen Marienkirche in Osnabrück, während die andere von der katholischen St. Peter Domkirche, ebenfalls aus Osnabrück, stammt. Die Turmspitze des St. Peter Doms ist eine Nachbildung der barocken Turmhaube des Nordturms, die während des zweiten Weltkriegs zerstört wurde und nicht wieder aufgebaut werden konnte.

Die Skulptur symbolisiert die alternierende Sukzession, ein wichtiger Bestandteil der Friedensverhandlungen, bei dem das Amt des Fürstbischofs nach dem Ableben abwechselnd zwischen den Kofessionen wechselte. Durch die Verbindung der beiden Turmspitzen entsteht eine einzigartige Wippe, die den historischen und religiösen Hintergrund des Westfälischen Friedens verkörpert.

Peter und Marie, Fritz-Wolf-Platz - Foto: Kerstin BroszatPeter und Marie, Fritz-Wolf-Platz - Foto: Kerstin Broszat
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