In der Nacht zu Freitag könnte sich in unserer Region die winterliche Lage weiter verschärfen
Auch rund zwölf Stunden vor Eintreffen des Sturmtiefs „Elli“ bleiben die Auswirkungen auf Stadt und Landkreis Osnabrück weiter unsicher. Aktuelle Wettermodelle deuten darauf hin, als befände sich unsere Region genau am Übergang zwischen kalten und wärmeren Luftmassen. Genau dies könnte zu zwei gefährlichen Phasen auf den Straßen führen.
Früher Morgen: Übergang zu Schneeregen und Regen ab 5:00 Uhr
Nachdem ab Mitternacht einsetzender Schneefall voraussichtlich etwa fünf Zentimeter Neuschnee bringt, steigt die Temperatur ab etwa 5:00 Uhr über den Gefrierpunkt. Der Schnee geht dann in Regen über, was auf der frischen Schneedecke innerhalb kurzer Zeit zu gefährlichem Glatteis führen kann.
Im weiteren Verlauf des Vormittags steigen die Temperaturen bis auf 3 °C an, was für eine kurzfristige Entspannung auf den Straßen sorgt.
Nachmittag: Rückkehr des Schnees und Temperatursturz ab 15:00 Uhr
Gegen 15:00 Uhr kippt die Wetterlage erneut: Die Temperaturen fallen rasch unter 0 °C, während der Niederschlag wieder in Schnee übergeht. Der tagsüber entstandene nasse Untergrund gefriert, was eine zweite Glättewelle pünktlich zum Feierabendverkehr auslöst.
Da beide Wetterphasen etwa im Bereich des Berufsverkehrs liegen, sollten Pendlerinnen und Pendler unbedingt mehr Zeit einplanen und vorsichtig fahren. Auch im öffentlichen Nahverkehr und bei der Deutschen Bahn sind Verzögerungen oder Ausfälle möglich.
Eltern schulpflichtiger Kinder sollten bereits heute Abend auf Meldungen im Radio, Internet (Schulwebsites oder VMZ Niedersachsen, sofern erreichbar) oder über Warn-Apps wie KATWARN achten, um auf eventuelle Schulausfälle vorbereitet zu sein.














