Den VfL wird es nicht stören, denn auch ein unverdienter Sieg bedeutet am Ende drei Punkte. Gut, dass die Saarbrücker im Nichtverwerten von Chancen noch besser zu sein scheinen als der VfL. Es ist die Stunde der Phrasendrescher: Wer solche Spiele gewinnt, der steigt auch auf.
Für den VfL geht es weiter am kommenden Samstag um 14.00 Uhr an der Brücke gegen den TSV Havelse. Auch die darauf folgenden Begegnungen in Rostock gegen Hansa, in OS gegen RWE und in Aue gegen FC Erzgebirge finden alle samtags um 14.00 Uhr statt.
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Vor dem Spiel
Nach dem etwas unglücklichen Unentschieden gegen 1860 München tritt der VfL heute mit dieser Startelf an:
Jonsson – Karademir, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Wiethaup, Christensen – Meißner, Kania, Kehl
Erwartet werden etwa 12.081 Zuschauer:innen, davon etwa 1.200 aus Osnabrück, die irgendwann nach Abpfiff eintrudeln werden.
tatsächlich wird sich der Sonderzug um eine ganz Stunde verspätenBeginn
Schiedsrichter Lars Erbst (31) aus Gerlingen pfeift bei bewölktem Himmel und Temperaturen um die sieben Grad an. Die ganz in Weiß angetretenen Osnabrücker haben Anstoß und spielen zunächst in Richtung Saarbrücker Fankurve.
Gleich in der ersten Minute eine Torchance durch Brettschneider, nach Flanke von Pick semmelt er den Ball überhastet übers Tor.
Danach lassen es die Mannschaften ruhiger angehen, wobei der VfL den Ball bedächtig in den eigenen Reihen laufen lässt.
Der VfL ist gut im Spiel und nach einer Kehl-Ecke von links steht Wiemann am ersten Pfosten frei und kann den Ball mit dem Knie zum 1:0 über die Linie bugsieren.
Nach einer Viertelstunde …
… ist der VfL hier zwar noch das bessere Team, aber die Saarbrücker kommen immer häufiger in die Osnabrücker Hälfte und erabreiten sich selbst einige Gelegenheiten.
In der 22.Minute bringt Wiemann am Strafraumrand Krahn zu Fall, trifft aber auch den Ball. Saarbrücken kommt immer besser in die Partie und erarbeitet sich einige Chancen. Die Aktionen des VfL wirken nun wenig durchdacht und die Abwehr alles andere als sattelfest.
In der 24. Minute wir Baumann von Brettschneider auf die Reise geschickt, scheitert aber knapp an Jonsson. Wenig später verpasst Baumann eine Flanke von Pick nur knapp.
Eine halbe Stunde nach Anpfiff treffen endlich die Fans aus dem Sonderzug ein.
Den VfL muss der Teufel reiten, so wird das nichts mit einem Sieg: Wilhelm verlängert eine Ecke von Pick auf den langen Pfosten, wo es Bormuth gelingt, den Ball aus drei Metern hoch über das Tor zu semmeln. Da musste der Ausgleich sein.
Der VfL rettet sich in die Halbzheit.
Halbzeitfazit
Der VfL schien die Saarbrücker eingermaßen im Griff zu haben, geriet nach der Führung aber immer mehr in die Bredouille und fand in der Vorwärtsbewegung praktisch nicht mehr statt. Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen, will man hier als Sieger vom Platz gehen.
Beide Mannschaften gehen unverändert in die zweite Hälfte …
… die Saarländer kommen mit viel Elan aus der Kabine und haben in der 50. Minute die Riesenchance zum Ausgleich, als Picks Freistoß von halbrechts auf Höhe des zweitebn Pfosten landet, wo Civeja heranstürmt und den Ball aus wenigen Metern neben das Tor köpft. Das hätte der Ausgleich sein müssen.
Die Saarländer haben nun eine Chance nach der anderen, die aber entweder geblockt, von Jonsson geklärt oder schlichtweg verdaddelt werden.
Nach 60 Minuten …
… sind die wenigen Konter des VfL alles andere als vielversprechend. Das Spiel dürfte für den neutralen Zuschauer alles andere als attraktiv sein.
Immerhin befreit sich der VfL Mitte der zweiten Halbzeit ein wenig aus der Umklammerung der Saarländer und Meißner sorgt nach Zuspiel des für Kania eingewechselten Badjie mit einem satten Schuss aus 15 Metern fast für das 2:0.
Für Kehl und Wiethaup kommen in der 78. Wagner und Lesueur ins Spiel und sorgen für etwas mehr Entlastung.
In der 87. Minute die nächste Riesenchance für die Saarländer, erst wird Schmidts Schuss geblockt, dann der gegen Krahn, und das alles in Torraum. Für einen VfL-Fan ist das heute ganz schwere Kost.
Dann ertönt endlich der Schlusspfiff.
Fazit
Den VfL wird es nicht stören, denn auch ein unverdienter Sieg bedeutet am Ende drei Punkte. Gut, dass die Saarbrücker im Nichtverwerten von Chancen noch besser zu sein scheinen als der VfL. Es ist die Stunde der Phrasendrescher: Wer solche Spiele gewinnt, der steigt auch auf.
Für den VfL geht es weiter am kommenden Samstag um 14.00 Uhr an der Brücke gegen den TSV Havelse. Auch die darauf folgenden Begegnungen in Rostock gegen Hansa, in OS gegen RWE und in Aue gegen FC Erzgebirge finden alle samtags um 14.00 Uhr statt.
Zahlen, Daten & Fakten
Zuschauer*innen: 12.081, davon 1.200 aus Osnabrück
Tore:
0:1 Wiemann (11.)
Gelbe Karten:
(18.) Karademir
Gelb-Rote Karten:
(.)
Rote Karten:
(.)
VfL Osnabrück:
Jonsson – Karademir, Müller, Wiemann – Kammerbauer (Pröger 90.+1), Jacobsen, Wiethaup (78. Wagner), Christensen – Meißner (Janotta 90+1), Kania (60. Badjie), Kehl (78. Lesueur)
Trainer: Timo Schultz
1. FC Saarbrücken:
Menzel – Rizzuto, Wilhelm, Bormuth, Bretschneider – Sontheimer, Krahn, Vasiliadis – Pick, Civeja – Baumann
Trainer: Jürgen Luginger
Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen)
Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 10. September 1983 in 27 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 11-8-8. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.
Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,22 auf dem 5. Platz und der 1. FC Saarbrücken (3,45) auf Platz 14. Tatsächlich spielt der VfL als 6. der 3. Liga gegen den 16. des 21. Spieltags.
Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga














